ÖFB-Boss klärt auf

Franco Foda bleibt Teamchef, aber wie lange noch?

Fußball International
24.03.2022 23:14

Wie geht es nach der nicht geschafften WM-Qualifikation im ÖFB weiter? Bleibt Franco Foda Teamchef, oder muss er gehen? Am Dienstag wartet im Wiener Happel-Stadion ein Test gegen Schottland. Präsident Gerhard Milletich stellt klar: „Da wird Foda noch auf der Bank sitzen.“ Aber es folgen auch Gespräche mit neuen Kandidaten.

Fodas Vertrag mit dem ÖFB läuft am 31. März aus. Der Teamchef meinte nach dem 1:2 gegen Wales im ORF-Interview dazu: „Das spielt jetzt nach dem Spiel keine große Rolle.“ Aber er sagt auch: „Die WM-Qualifikation war nicht, wie wir uns das vorgestellt haben - mit Corona und den verletzten Spielern, war es schwierig. Aber wir hatten die Chance, uns trotzdem noch zu qualifizieren. Aber wir haben leider bei zwei Standards nicht aufgepasst. Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, aber auf diesem Niveau musst du halt die wenigen Chancen nützen.“

(Bild: GEPA pictures)

ÖFB-Präsident Gerhard Milletich meinte zur Trainerfrage: „Foda wird am Dienstag auf der Bank sitzen. Danach werden wir uns mit dem Sportdirektor beraten und entscheiden. Wir müssen eine Lösung finden, die kann mit oder ohne Foda sein. Wir schließen nichts aus. Aber wir müssen noch im April eine Lösung finden.“

(Bild: GEPA pictures)

Werden Gespräche führen
Deshalb hat Sportboss Peter Schöttel laut Milletich auch schon Gespräche mit neuen Kandidaten geführt. Der ÖFB will gewappnet sein. „Aktuell haben wir den Teamchef Franco Foda. Wir müssen die Niederlage einmal verdauen. Da ist für einige ein Riesentraum geplatzt. Wir waren wirklich optimistisch. Natürlich wird man in den nächsten Tagen Gespräche mit allen Beteiligten führen, alles hinterfragen. Unterm Strich bleibt leider, dass wir es nicht geschafft haben“, so Schöttel.

Verdauen musste das Spiel auch Foda. Der Teamchef: „Wir hatten eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Aber wir haben uns danach das Spiel selbst schwer gemacht. Erst in Halbzeit 2 war das wieder besser, aber dann kam das 0;2. Wir haben zu langsam gespielt, da war es einfach für Wales gegen uns zu spielen. Wir hatten auch zu einfache Ballverluste. Das haben wir angesprochen und es war dann auch besser, aber mehr als 1:2 ist leider nicht gelungen.“

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(Bild: KMM)



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