Nach Abu-Dhabi-Chaos

Formel-1-Start: Keine Spur von Basar in Bahrain

Formel 1
21.03.2022 06:51

Zustände wie auf dem Basar. Nicht nur auf dem traditionellen Markt hier in Bahrain. Hier wird in engen Gassen geschachert. Wie beim Formel-1-Finale 2021 in Abu Dhabi. Da hatte Rennleiter Michael Masi den Spitzen von Red Bull und Mercedes Angebote gemacht. Und das Chaos war perfekt. 

Weshalb ihn der neue FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem feuerte. Zum Auftakt in Bahrain wurde ein neues System eingeführt und der Untersuchungsbericht des Weltverbands zum Finale präsentiert. Kurzfassung: Das Safety Car hätte vor der Rückkehr an die Box noch eine Runde drehen müssen. Und: Menschliches Versagen habe dazu geführt, dass nicht allen Fahrzeugen erlaubt wurde, sich zurückzurunden. Also trägt Masi alleine Schuld.

Dessen Nachfolger heißen Edoardo Freitas und Nils Wittich. Sie wechseln sich als Rennleiter im Rotationsprinzip ab. Gestern legte der Deutsche einmal konsequent los: Er brummte Esteban Ocon nach Berührung mit Mick Schumacher eine Strafe auf, nach dem Brand des Alpha Tauri von Pierre Gasly ließ er die Autos hinter dem Safety Car richtig zurückrunden. Keine Spur mehr vonBasar. Hier in Bahrain heißt der Markt ja auch Souk…

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