Nach Vorwürfen

Horner wehrt sich und teilt gegen Mercedes aus

Formel 1
09.03.2022 07:14

Die Schlammschlacht in der Formel 1 geht munter weiter! Red-Bull-Teamchef Christian Horner wehrt sich gegen die Vorwürfe von Mercedes und knöpft sich den Kontrahenten vor.

Zur Vorgeschichte: Toto Wolff ortete zuletzt eine „Bromance“ zwischen Michael Masi, dem nunmehrigen Ex-Formel-1-Renndirektor, und Red Bulls Jonathan Wheatley. „Jonathan Wheatley hat seinen Job gemacht. Er hat Michael Masi umgedreht, nicht nur in Abu Dhabi, schon zuvor, und Max schuldet ihm wohl eine Menge“, ärgerte sich Wolff in der Sky-Doku „Duel: Hamilton vs Verstappen“.

Masi war am 12. Dezember 2021 schwer in die Kritik geraten. Im entscheidenden Rennen um den WM-Titel hatte er mit seinen Entscheidungen das finale Überholmanöver von Max Verstappen im Red Bull gegen Lewis Hamilton im Mercedes erst ermöglicht.

Horner will „bei den Fakten bleiben“
Jetzt wehrt sich Horner gegen die Vorwürfe von Wolff, der auch meinte, dass der Brite auf Masi Druck ausgeübt hatte. „Wir müssen schon bei den Fakten bleiben“, betont der Red-Bull-Teamchef im BBC-Interview. „Wer war der Erste, der Michael angefunkt hat? Das war nicht ich. Ich habe nur reagiert, weil ich hören konnte, dass er von einem anderen Team unter Druck gesetzt wurde. Es ist mein Job als Teamchef, die Interessen meines Teams zu verteidigen.“

„Das ist für mich gleichbedeutend mit Mobbing“
Nach dem höchst umstrittenen Finale setzte FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem Masi ab. „In meinen Augen war das falsch“, so Horner. „Das ist für mich gleichbedeutend mit Mobbing. Das ist passiv-aggressiv.“ Seiner Meinung nach sei es „unfair“, Masi die ganze Schuld zu geben.

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(Bild: KMM)



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