Premier League

Nach Herz-Drama: Eriksen gibt umjubeltes Comeback!

Christian Eriksen hat am Samstag sein emotionales Pflichtspiel-Comeback im Profi-Fußball gefeiert! Der Däne wurde beim Heim-0:2 seines neuen Klubs Brentford in der englischen Premier League gegen Newcastle unter tosendem Applaus des Publikums eingewechselt, auch einige Spieler klatschten mit ihm auf dem Rasen ab. Der Mittelfeldspieler hatte seit seinem im Juni bei der EM gegen Finnland erlittenen Herzstillstand kein Bewerbsmatch mehr bestritten.

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Danach meinte Eriksen: „Wenn man das Ergebnis wegnimmt, bin ich ein glücklicher Mann. Nach dem, was ich durchmachen musste, wieder zurückzukommen, ist ein wunderbares Gefühl.“

Wenig später holte Manchester City einen 1:0-Auswärtssieg gegen Everton und liegt damit bei einem Spiel mehr sechs Punkte vor dem ersten Verfolger Liverpool, der am Sonntag das Liga-Cup-Finale gegen Chelsea absolviert. Torschütze für den Meister war Phil Foden in der 81. Minute.

Vor dem Anpfiff kam es zu emotionalen Szenen. Viele Zuschauer hatten Transparente und Schilder in den Goodison Park mitgebracht, auf denen sie ihre Solidarität mit der Ukraine erklärten. Die Spieler von ManCity trugen beim Aufwärmen T-Shirts mit der Ukraine-Flagge und der Aufschrift „Kein Krieg“. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie der ukrainische City-Profi Oleksandr Sintschenko mit den Tränen kämpfte. Auch der ukrainische Everton-Profi Witalij Mykolenko war sichtlich bewegt.

Unterdessen setzte es für Manchester United im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Rückschlag. Der Rekordmeister erreichte daheim gegen den Vorletzten Watford nur ein 0:0 und hat damit als Tabellenvierter zwei Punkte Vorsprung auf den Fünften Arsenal, der aber drei Partien in der Hinterhand hat. Bei Watford saß ÖFB-Teamgoalie Daniel Bachmann auf der Bank. Ein Tor von Cristiano Ronaldo wurde zurecht aberkannt.

Vor dem Anpfiff hielten Uniteds Spieler und Trainer im Old Trafford ein Schild hoch, auf dem in mehreren Sprachen „Frieden“ stand, unter anderem auf Russisch und Ukrainisch, und ein Friedenssymbol abgebildet war. Die Watford-Spieler schlossen sich daraufhin an und posierten zusammen mit den Gastgebern und der Friedensbotschaft für ein gemeinsames Foto mit Bezug auf die Invasion Russlands in die Ukraine.

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