26.01.2022 09:24 |

Einstweilige Verfügung

Apple-Chef Tim Cook von Stalkerin bedroht

Ein Gericht im kalifornischen Santa Clara County hat auf Verlangen von Apple eine einstweilige Verfügung gegen eine Frau erlassen, die beschuldigt wird, Apple-Chef Tim Cook zu stalken und zu bedrohen. US-Berichten zufolge soll die 45-Jährige aus dem US-Staat Virginia Cook seit Ende 2020 „zunehmend alarmierende Drohungen und Aussagen“ per E-Mail und Twitter geschickt haben. Sie gab zudem an, in einer romantischen Beziehung mit dem Apple-Chef zu sein und dass Cook der Vater ihrer Zwillingskinder sei.

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Wie die „New York Times“ unter Berufung auf Apple berichtete, hatte die Frau Cook Fotos von einer angeblich gekauften Handfeuerwaffe und Munition gemailt, zusammen mit Kommentaren wie „Meine neue Waffe wird niemals zurückgegeben, bevor ich schieße!“ Dem Konzern nach reichte sie außerdem Dokumente ein, um betrügerische Unternehmen zu gründen, einige mit sexuell eindeutigen Namen, während sie Cook als Geschäftsführer angab und seine Privatadresse auf den Formularen aufführte.

„Könnte gewalttätig werden“
Die Situation eskalierte im vergangenen Oktober, als die Frau vor Cooks Haus in Palo Alto auftauchte und sagte, sie wolle mit ihm sprechen. Trotz einer Wegweisung durch den Sicherheitsdienst kehrte sie Minuten später zurück. Bei einer anschließenden Durchsuchung ihres Autos durch örtliche Polizeibeamte wurden keine Waffen gefunden, das Fahrzeug wurde jedoch abgeschleppt, weil ihr Führerschein abgelaufen war. Gegenüber den Beamten gab die Frau laut Gerichtsakten an, dass sie „gewalttätig werden könnte“.

Doch auch nach diesem Vorfall schicke die 45-Jährige weiterhin Droh-E-Mails an Cook, einschließlich einer Anfang Jänner, in der sie ihm mitteilte, dass er die „Wohnung räumen müsse“ und dass sie „nächste Woche einziehen“ würde.

Frau laut Apple möglicherweise bewaffnet
„Apple geht davon aus, dass die Beklagte bewaffnet sein könnte und sich immer noch in der South Bay Area aufhält und beabsichtigt, zum Wohnsitz des Apple-CEO zurückzukehren oder ihn in naher Zukunft anderweitig ausfindig zu machen“, zitierte die „New York Times“ aus einem Schreiben des iPhone-Herstellers.

Die zunächst bis zum 29. März geltende Verfügung verbietet es der Frau, Waffen zu besitzen sowie sich Cooks Wohnsitz oder Apple-Büros zu nähern. Ebenfalls untersagt ist ihr laut Bericht, Cook zu kontaktieren oder ihn in sozialen Medien zu markieren.

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