25.01.2022 11:00 |

Weniger Patienten

Spitäler trotz Omikron stabil

Mitten in der Omikron-Welle sind die Infektionszahlen so hoch wie nie zuvor – fast täglich jagt ein Infektionsrekord den nächsten. Doch es gibt auch eine Nachricht, die zuversichtlich macht: So sind die aktuellen Infektionszahlen zwar viel höher als in der vierten Welle, die Belegung im Krankenhaus bleibt jedoch stabil.
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Wir erinnern uns: Als die Infektionszahlen während der vierten Welle im Herbst in die höhe schnellten, waren die Krankenhäuser am absoluten Limit. Bei Spitzen von fast 15.000 aktiv Infizierten in Salzburg lagen zu Höchstzeiten 264 Covid-Patienten im Spital – davon 46 auf der Intensivstation.

Jetzt, in der Omikron-Welle, waren am Montag knapp 19.000 Salzburger aktiv mit dem Coronavirus infiziert. In den Spitälern herrscht deswegen jedoch kein Ausnahmezustand wie im November. So lagen am Donnerstag 89 Covid-Patienten im Spital, davon 17 auf der Intensivstation. Von den Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, sind die meisten noch mit der Delta-Variante infiziert. „Wir haben aber den ersten Omikron-Patienten, der auf der Intensivstation beatmet werden muss“, erklärt Uta Hoppe vom Uniklinikum.

Noch eine Veränderung bei Omikron: Das Virus macht sich anders bemerkbar: „Es ist milder, bei einigen Menschen verursacht es nur grippeartige Symptome. Omikron scheint die Lunge weniger zu betreffen – dafür kommt es bei infizierten Patienten öfter zu Durchfall“, weiß Hoppe.

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