15.000 Tote, aber...

Oliver Bierhoff weiterhin gegen einen WM-Boykott

Oliver Bierhoff ist weiterhin gegen einen Boykott der Fußball-WM in Katar. Angesichts von angeblich 15.000 toten Gastarbeitern seit der WM-Vergabe im Jahr 2010 sieht der DFB-Direktor allerdings den Weltverband FIFA in der Pflicht. „Wenn diese Zahlen stimmen, sind sie natürlich erschreckend. Hier ist nun die FIFA als Ausrichterin und Organisatorin des Turniers gefordert, für Aufklärung zu sorgen“, so Bierhoff gegenüber dem „Stern“.

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Ein Verzicht auf eine WM-Teilnahme habe keinen Sinn. „Der Sport hat die Kraft, Brücken zu bauen, im Dialog zu bleiben und Veränderungen anzustoßen, das hat er schon oft bewiesen. Diese Möglichkeit wollen wir nicht unversucht lassen“, äußerte sich Bierhoff.

Ob die deutschen Nationalspieler wie im März vergangenes Jahres auch beim Turnier vom 21. November bis 18. Dezember mit Aktionen auf die problematische Menschenrechtslage in Katar aufmerksam machen werden, wollte Bierhoff nicht prognostizieren. „Das kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, denn der Impuls für solche Aktionen kommt direkt aus der Mannschaft selbst.“

krone Sport
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