Es geht um 7 Millionen

Austria und Insignia: Weihnachtsgeld - sonst Klage

Austria-Vorstand Gerhard Krisch sagt zur Causa Insignia: „Verträge sind hochkomplex, im Dezember müssen wir entscheiden, ob wir Garantie einklagen!“ Es geht um sieben Millionen. Die Planungen laufen ohne den Partner.

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„Die meisten Menschen wissen nicht, worum es da im Detail geht, die Verträge sind hochkomplex!“ In diesem Punkt muss man Austria-Vorstand Gerhard Krisch recht geben, niemand außer den beteiligten Parteien kann sich beim Vertragskonstrukt zwischen dem Verein und Insignia auskennen. Ein Versuch:

  • Da gibt es das „Collaboration Agreement“, in dem die strategische Partnerschaft und auch die Zahlungen geregelt sind. In Summe sieben Millionen Euro, aufgeteilt danach, wann Insignia Sponsoren bringt.
  • Dann gibt es die Vereinbarung mit einer Tochterfirma von Insignia über die Garantie von sieben Millionen.

Wer hat jetzt recht - Isignia, das sich darauf beruft, Zahlungen nicht zu fixen Terminen leisten zu müssen? Oder die Austria, die auf die Garantie pocht?

„Garantie ist geprüft“
Für Krisch ist der Fall klar: „Alle Verträge sind unverändert, die Garantie ist rechtlich geprüft, auch die Liga kennt diese Unterlagen. Es stellt sich nun die Frage nach der Werthaltigkeit dieser Garantie, wir müssen bis Dezember entscheiden, ob wir diese einklagen. Was natürlich wiederum auch Geld kostet“. Und keineswegs für Sicherheit sorgt: Insignia könnte diese Tochterfirma dichtmachen, wenn die Austria recht bekommt, ist offen, von wem oder von wo man das Geld erhält.

Fix ist nur eines: Die Austria hat den Partner quasi schon abgeschrieben. „In unserer Fortstandsprognose ist Insignia draußen“, so Krisch, „wir planen nicht mehr mit Zahlungen von ihnen!“ Auch nicht mehr mit einem Weihnachtsgeld - was dann wohl die Klage zur Folge hat. Krisch: „Wir versuchen, den Reputationsschaden geringstmöglich zu halten.“ Parallel verhandelt man ja mit neuen Investoren, da geht es auch ums Image.

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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