19.10.2021 08:20 |

Registrierungspflicht

Airbnb: 80 Prozent weniger Adressen in Amsterdam

Nach Einführung strengerer Regeln für private Zimmervermieter hat Airbnb in Amsterdam etwa 80 Prozent seiner Adressen verloren. Seit dem 1. Oktober gilt in der niederländischen Hauptstadt eine Registrierungspflicht. Wer seine Wohnung an Touristen vermieten will, muss das vorher anmelden.

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Daraufhin ist die Zahl der Anzeigen bei allen Online-Zimmervermittlern drastisch zurückgegangen, beim Marktführer Airbnb von mehr als 16.200 im Frühjahr auf nunmehr etwa 2900, wie ein Sprecher der Stadt gegenüber der Nachrichtenagentur ANP berichtete.

Amsterdam hatte zuvor schon mehrfach versucht, die private Zimmervermietung einzudämmen, vor allem um der großen Wohnungsnot in der niederländischen Hauptstadt entgegenzutreten und den Massentourismus einzudämmen. Ab Oktober müssen Vermieter nun eine Registrierungsnummer in ihre Anzeige aufnehmen. Dadurch wird es für die Behörden deutlich einfacher, illegale Vermieter aufzuspüren.

Airbnb entfernte alle Anzeigen, die diese Nummer nicht hatten. Die Plattform erwartet aber, dass mehr Touristen Unterkünfte am Rande der Stadt suchen würden.

Wiener Gemeindebauten entfernt
In Wien hat Airbnb erst kürzlich angekündigt, sämtliche Gemeindebauten von der Plattform zu nehmen. Vorausgegangen war ein Urteil vom Handelsgericht Wien, wonach städtische Gemeindewohnungen nicht zur Vermietung durch die Plattform angeboten werden dürfen.

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