03.10.2021 06:00 |

Beisln & Alte Meister

Ferry Öllinger: „Ich lerne viel aus der Kunst“

„SOKO Kitz“-Star Ferry Öllinger über Wiener Beisln, Alte Meister und Risotto-Geheimnisse.

„Krone“:Sie haben mich zum Schlemmen in ein Wiener Café eingeladen!
Ferry Öllinger: Ich wohne ja am Land in Ottensheim im Mühlviertel, und wenn ich einmal länger in Wien bin, genieße ich die Möglichkeiten, die eine Weltstadt wie Wien bietet. Das „Café Korb“ ist eine meiner Wiener Leidenschaften.

Welche haben Sie noch?
Ich gehe wahnsinnig gerne in Ausstellungen, habe eine Jahreskarte für das Kunsthistorische Museum und die Albertina, schaue mir im Kunstforum alles an, war auf der Vienna Contemporary. Die zweite Leidenschaft ist eben, dass ich hier wahnsinnig gerne in Beisln und gute Kaffeehäuser gehe.

Was bestellen wir?
Apfelstrudel! An dem komm ich nicht vorbei. Und dann Beuschl oder Krautfleckerl. (lacht) Einfach bodenständige Wiener Küche. Das liebe ich über alles.

Wie schaut’s bei der Kunst aus? Auch bodenständig, oder darf’s ein bisserl mehr sein?
Die Alten Meister im Kunsthistorischen sind für mich schon eine regelmäßige Pflicht, aber mich interessiert mehr moderne Kunst.

Haben Sie da einen Lieblingsmaler?
Nicht unbedingt, aber einen Prachensky auf Öl hätt ich gern. Das kann ich mir aber nicht leisten.

Was reizt Sie so besonders an der bildenden Kunst?
Mich reizt Kunst generell. Ich lerne daraus sehr viel und bewundere die erzeugenden Künstler sehr. Wir Schauspieler reproduzieren ja nur was Bestehendes. Die Leistung eines Dichters ist viel größer einzuschätzen, weil der liefert ja die Vorlage, mit der wir erst überhaupt arbeiten können.

Apropos Arbeit: Weinen Sie der „SOKO Kitz“, in der Sie von Anfang an den „Kroisi“ gespielt haben, nach dem Serien-Aus eine Träne nach?
Nein, weil ich war glücklich und dankbar in all der Zeit toll arbeiten zu können. Aber es ist auch gut, dass es jetzt anders ist: Ich kann wieder mehr Projekte machen, wie z. B. ab Donnerstag im Stadttheater Berndorf. Da feiert „Arthur und Claire“ Premiere. Ein Zwei-Personen-Stück mit Kristina Sprenger.

... die in der Serie lange die Kommissarin gespielt hat. Die „SOKO“ lässt Sie nicht los!
(lacht) Ja sie hat mich am Tag nachdem bekannt wurde, dass die Serie eingestellt wird, angerufen und gefragt, ob ich Lust habe. Wir sind gut befreundet, haben eine Riesengaude miteinander.

Jetzt haben wir alles verputzt! Kochen Sie auch?
Ja, ich bin ein bekannter Risotto-Spezialist.

Was ist Ihr Geheimnis?
Also unbedingt mit Wein ablöschen am Anfang und nicht an Butter und guten Zutaten sparen.

„Auch das bin ich“, Kronen Zeitung

Stefan Weinberger
Stefan Weinberger
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