Der WM-Sechste Maverick Vinales wird beim Österreich-Grand Prix der MotoGP am kommenden Sonntag nicht am Start sein. Yamaha hat den spanischen Werksfahrer wegen seines Verhaltens vergangenen Sonntag beim Steiermark-GP zurückgezogen, er wird nicht ersetzt. Wie es mit dem ehemaligen Moto3-Weltmeister und Gewinner von neun GP-Rennen weitergeht, ist offen.
Vinales habe laut Analysen der Telemetrie-Daten im Rennen am Sonntag sein Bike „unerklärlicher Weise“ so gefahren, dass dies signifikanten Schaden am Motor der YZR-M1 und damit Gefahr für ihn selbst aber auch andere Fahrer auslösen hätte können, hieß es in der Stellungnahme von Yamaha. Vinales hatte nach dem Restart des Rennens aus der Box los fahren müssen und danach weitere technischer Probleme. Er beendete das Rennen als letzter klassifizierter Pilot am Ende des Feldes ebenfalls in der Boxengasse.
Warum sich der Teamkollege des überlegenen französischen WM-Leaders Fabio Quartararo und Yamaha zerkracht haben ist offiziell nicht bekannt. Vinales hatte seinen Zweijahresvertrag noch vor der Sommerpause in Assen jedenfalls vorzeitig gekündigt, er wird 2022 bei Aprilia erwartet.
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