Facebook überlegt offenbar, seinen Mitarbeitern den Verkauf von Firmenanteilen an institutionelle Investoren zu erlauben. Der zur Diskussion stehende Preis für die Anteile bedeute einen geschätzten Wert von 60 Milliarden Dollar, hieß es am Donnerstag in einem Branchenblog "All Things Digital". Ein Sprecher des Unternehmens wollte keine Stellung zu den Angaben machen.
Facebook prüfe die Verkaufserlaubnis, weil eine Reihe von großen Institutionen ihr Interesse an einem Einstieg bei dem Unternehmen angemeldet hätten, hieß es in dem Blog weiter. Es wird erwartet, dass das Netzwerk im kommenden Jahr an die Börse geht. Investoren reißen sich seit Wochen um eine Beteiligung an dem Netzwerk, das binnen weniger Jahre mehr als eine halbe Milliarde Nutzer gewonnen hat.
Google-Chef warnt vor neuer Internet-Blase
Google-Chef Eric Schmidt warnte gegenüber dem Schweizer Magazin "Bilanz" vor einer neuen Dotcom-Blase. Aber die Bewertungen seien nun einmal, wie sie sind. Die Leute glaubten eben, dass Firmen wie Facebook in der Zukunft riesige Umsätze erreichen würden.
Am Hype um Online-Dienste wie auch Twitter ist Google allerdings nicht unschuldig - sowohl der Suchmaschinen-Gigant wie auch Facebook erwägen angeblich die Übernahme des rasant wachsenden Kurznachrichtendienstes Twitter (siehe Infobox). Google hatte zuletzt außerdem über fünf Milliarden Dollar für das Schnäppchenportal Groupon geboten, das die Übernahme jedoch ausschlug.









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