23.06.2021 20:57 |

Regenbogen-Beleuchtung

Thomas Hitzlsperger: „UEFA-Verbot ist fast besser“

Zum EM-Spiel nach München wird Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nicht reisen. Auch Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der sich vor sieben Jahren selbst geoutet hatte, äußert sich mit einer interessanten Sichtweise. Die von der UEFA nicht genehmigte Regenbogen-Beleuchtung des Münchner Stadions bei der EM hat auch am Tag des letzten Gruppenspiels zwischen Deutschland und Ungarn für heftige Debatten gesorgt.

Thomas Hitzlsperger, Ex-Nationalspieler und Sportvorstand des Bundesligisten VfB Stuttgart, sagte im Vorfeld der Deutschland-Partie aber auch: "Es ist fast besser, dass die UEFA die Regenbogen-Beleuchtung verboten hat. Die Resonanz ist nun riesig."

Gegen die Entscheidung der UEFA will die Stadt München nun anders Flagge zeigen. Das Rathaus wurde mit sechs zehn Meterlangen Regenbogenflaggen geschmückt. Am Abend sollen außerdem der Olympiaturm und ein Windrad in unmittelbarer Nähe des Stadions in Regenbogenfarben beleuchtet werden.

11.000 Fahnen
Damit das Stadion wenigstens innen bunt erstrahlt, wird der Dachverband des deutschen Christopher Street Days (CSD) mit Partnern wie Amnesty International den Fans 11.000 Fahnen zur Verfügung stellen. Die Regenbogen-Fahnen dürften den Fans wohl nicht verboten werden dürfen, denn die UEFA hat das Symbol zuvor selbst öffentlich als nicht politisch eingestuft. Auch verstößt die Regenbogenflagge in der richtigen Größe nicht gegen die Stadionordnung.

krone Sport
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