31.05.2021 12:19 |

Das Portrait

Martin Hinteregger gibt den Ton im ÖFB-Team an

Heimo Pfeifenberger entdeckte ihn 2006, Huub Stevens verhalf ihm zum Profi-Debüt. Heute ist Martin Hinteregger Publikumsliebling, packt bei der EURO die Ziehharmonika aus und hat große Pläne für danach ...

Sein „Entdecker“ Heimo Pfeifenberger überzeugte Martin Hinteregger und dessen Eltern beim Besuch in Sirnitz vom Projekt „Red Bull Salzburg“, 13-jährig übersiedelte er als Stürmer 2006 in die Mozartstadt. Lehrjahre in der Akademie, geprägt von Höhen, Wachstumsschüben und Selbstzweifeln, folgten. Gepaart mit der Umschulung zum Verteidiger, der am 16. Oktober 2010 plötzlich in der Bundesliga-Startelf stand.

„Du kannst nichts falsch machen.“
Die Worte seines damaligen Trainers Huub Stevens vor dem Debüt gegen Kapfenberg hat er heute noch im Ohr: „Du kannst nichts falsch machen. Machst du einen Fehler, war es mein Fehler.“ Das nahm ihm die Nervosität, stachelte seinen Ehrgeiz noch mehr an. Heute ist der Kärntner längst eine fixe Größe in der deutschen Bundesliga, Publikumsliebling in Frankfurt und nächste Saison Europa-League-Fixstarter: „Unser Ziel ist es, mit der Eintracht dauerhaft zu den Top 6 der Bundesliga zu zählen.“

Mit „Morgi“ in die Lüfte
Doch der 28-Jährige steht für viel mehr als die Rolle als Profi-Kicker. Wo „Hinti“ draufsteht, steckt Vielseitigkeit drin. Die Jagd zählt ebenso dazu wie der erworbene Pilotenschein: „Nach der EURO starte ich mit Olympiasieger Thomas Morgenstern durch, wir wollen unseren Kunden auch das tolle Alpen-Panorama näherbringen.“ In der Luft kann er als Pilot schon jetzt bei Rundflügen wunderbar entspannen: „Es macht mich als spontanen Menschen noch unabhängiger.“

In Hinblick EURO denkt der 53-fache ÖFB-Teamspieler nur an die erste Partie gegen Nordmazedonien („Darauf liegt der ganze Fokus“), seine Ziehharmonika ist mit im Gepäck: „Sie ist seit Jahren mein Begleiter, hilft mir im Camp, um abzuschalten. Derzeit perfektioniere ich den Schneewalzer, bei der Eintracht-Hymne bin ich mittendrin.“ Ebenso bei seinem Buch, das im August erscheint: „Rund 50 Kapitel rund um meine Karriere, die zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen werden.“

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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