Zur Lage im Land:

Ein Schlag ins Gesicht der NÖ-Florianis!

So darf man mit der Feuerwehr nicht umgehen! „Wir lassen die Feuerwehr nicht im Stich“, tönte die hohe Politik aus Wien, als klar war, dass es eine wirksame Impfung gegen Covid-19 gibt. Dieses Versprechen machte Sinn: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr helfen zu jeder Tages- und Nachtzeit, rücken auch bei eisigen Temperaturen oder Sturm aus, um Menschen in Not zu helfen. Was dann passierte, ist eine Frechheit!

Impfpläne wurden gewälzt, klar festgestellt, dass die Feuerwehrleute sich auf keinen Fall vordrängen wollen. Natürlich hatten Betagte und Risikopatienten Vorrang. Im Rahmen der Phase 2 machten sich die Einsatzkräfte aber Hoffnungen. Doch dann bremste plötzlich das Gesundheitsministerium: Die Impfung für die Florianis sei so nicht möglich. Seit damals bemühten sich die Bundesländer, allen voran Niederösterreich, trotzdem an Impfstoff für die Feuerwehr zu kommen. Doch auch da hieß es aus der Bundesregierung: „Das wäre gesetzeswidrig.“ Nicht einmal Restbestände werden für die Retter bereitgestellt! Mit dem Resultat, dass immer noch viele Kameraden nicht immunisiert sind. Dass das gefährlich sein kann, zeigte ein schwerer Autounfall mit Coronakranken auf der Westautobahn im Raum St. Pölten.

Seitens des Bundes setzt man auf Verzögerungstaktik. Ende Juni sollen ohnehin alle geimpft sein, die das wollen. Dann wird die Feuerwehr-Diskussion beenden - aber nicht, weil es fair war, sondern weil eben alle immunisiert sein werden. Ein Herz für Freiwillige, die im Notfall für alle da sind, sieht anders aus!

Lukas Lusetzky
Lukas Lusetzky
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