30.04.2021 07:00 |

Beliebte Früchte

Vielfältige Tomaten für jeden Geschmack

Hängend oder bis zu fünf Meter hoch, mit roten, gelben oder gestreiften Früchten, klein wie Beeren oder groß wie Ochsenherzen: Tomaten gibt´s für jeden Geschmack...

Und gerade weil es so viele Tomatensorten gibt, sollte man genau überlegen, welche man anpflanzen will. Hänge- oder Hochbeettomaten eignen sich hervorragend für Töpfe auf dem Balkon und sogar für Blumenampeln. Wer süße Früchte bevorzugt, der beident sich bei den Cocktail-Tomaten. Dazu gibt´s die klassichen Salattomaten mit ihrem tollen Aroma, und fürs Einkochen eignen sich Fleischtomaten, wie zum Beispiel Ochsenherzen. „Wer sich unsicher ist, welche Tomate er für Balkon oder Garten haben will, der fragt am Besten bei einem Gärtner nach“, so Christian Sattler von der Erlebnisgärtnerei Sattler aus Völkermarkt. Geschmacklich wie auch optisch ein Hit ist übrigens „Tomella“, eine Pflanze mit roten und gelben Früchten.

Eines haben aber alle Tomaten gemeinsam: Sie müssen kräftig gedüngt werden. „Am Besten man gibt schon beim Pflanzen etwas Hornspäne dazu. Ein Nährstoffmangel bei Tomaten kann nur ganz schwer wieder aufgeholt werden. Er zeigt sich durch helle Blätter“, schildert Sattler. Ein weiteres Problem ist die sogenannte Endfäule, die bei den Früchten auftritt. Sattler: „Das ist ein Kalziummangel. Das ist aber oft eher ein Problem bei unregelmäßiger Wasserversorgung. Dann kann die Tomate das Kalzium nicht mehr richtig über die Wurzeln bis zur Frucht bringen.“ Die soganannte Kraut- und Braunfäule ist wohl die häufigste Erkrankung bei Tomaten. „Es handelt sich dabei um eine Pilzerkrankung, die die Blätter gelb werden lässt. Die Sporen überwintern in der Erde. Also sollte nach einem Befall alles entsorgt werden. Keinesfalls Pflanzenreste auf den Kompost geben“, so Sattler.

Getopft werden können Tomaten mittlerweile fast in jedem Gefäß, aber generell gilt, je größer desto besser, da die Pflanzen viele Wurzeln bilden und bei größeren Gefäßen eine bessere Wasserversorgung gegeben ist. Staunässe sollte aber genauso wie zu kalte Temperaturen unbedingt vermieden werden. An einem geschützten, aber doch luftigen und sonnigem Ort gedeihen die Tomaten am Besten. Und Sattler hat noch einen ganz besonderen Tipp parat: „Man kann Petersilie unter die Tomatenpflanzen setzen, dies intensiviert dann den Tomatengeschmack.“

Katrin Fister
Katrin Fister
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