Inzidenzwert zu hoch

Ausreisetests in NÖ-Bezirk Scheibbs jetzt fix

Zu lange zu hoch waren die Inzidenzwerte im niederösterreichischen Bezirk Scheibbs. Ab Freitag gelten daher nun verpflichtende Ausreise-Testungen. Solch weitreichende Maßnahmen abwenden konnte man indes im Bezirk Melk. Am heutigen Stichtag liegt der Inzidenzwert bei 356,8 - und somit unter der kritischen Marke von 400.

Neuer Tag, selbes Bild: Auch am Mittwoch blieb der Inzidenzwert im Hotspot-Bezirk Scheibbs über dem Wert 400 - diesmal hat das aber auch weitreichende Folgen. Ab Freitag tritt somit die Verordnung für Hochinzidenz-Gebiete in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sollen die damit verbundenen Maßnahmen, wie verpflichtende Ausreiste-Tests, dann auch bereits kontrolliert, ab Anfang der nächsten Woche im Falle von Verstößen dann wohl auch gestraft werden.

Weil man gut auf den Stichtag vorbereitet war, werde auch mit einer hohen Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung gerechnet. „Je besser die Maßnahmen mitgetragen werden, desto eher sind wir sie wieder los“, heißt es von den Behörden.

„Impf-Offensive“: Land NÖ ist gut vorbereitet
Gut auf gleich mehrere Stichtage vorbereitet ist man indes auch im Sanitätsstab. Parallel zu den ohnehin sehr hohen Testkapazitäten im Land (derzeit 75.000 Checks pro Tag) werden nun auch die Kapazitäten für eine möglichst rasche Durchimpfung der Bevölkerung geschaffen. „Die Strategie Testen und Impfen wirkt“, zeigt sich der Landeshauptfau-Stellvertreter Stephan Pernkopf überzeugt. So gebe es in den Pflege- und Betreuungszentren derzeit nur noch sieben infizierte Bewohner, Ende November seien es über 400 gewesen.

Insgesamt hätten bisher rund 420.000 Menschen in Niederösterreich bereits eine Impfung gehabt oder hätten einen konkreten Termin zur Impfung, das entspricht rund einem Drittel der gesamten impfbaren Bevölkerung in Niederösterreich. 84 Prozent aller Über-80-Jährigen hätten bereits eine Impfung oder einen Termin, bei den Über-65-Jährigen sind es 74 Prozent.

„Wir werden das schaffen“
Mit den Landes-Impfzentren stelle man sich auf die von der Bundesregierung angekündigten größeren Liefermengen ein. Mit den Impfzentren sei man „maximal flexibel“, und man freue sich auf den Zeitpunkt, an dem mehr Impfstoffe kommen als angekündigt. „Wir werden das schaffen“, waren sich Pernkopf und Ulrike Königsberger-Ludwig im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs einig. „Bis Ende Juni“, so die aktuellsten Prognosen, sollen alle Landsleute ein Impf-Angebot erhalten haben. Nicht nur die Besten beim Testen - jetzt will man auch beim Immunisieren brillieren! 

Nikolaus Frings
Nikolaus Frings
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