04.03.2021 10:21 |

„Extrem giftig“

Australier (17) an Stich einer Qualle gestorben

In Australien ist am Donnerstag ein 17-Jähriger an den Folgen eines Stichs einer hochgiftigen Würfelqualle gestorben. Der Jugendliche war zehn Tage zuvor beim Schwimmen an der Landzunge Cape York von den Tentakeln eines Box Jellyfish - der deutsche Name lautet Seewespe - getroffen worden. Ein derartiger Todesfall sei in Australien seit 15 Jahren nicht mehr vorgekommen, teilten die Behörden mit.

„Wir sehen in unseren Gewässern sowohl Box Jellyfish als auch andere Quallenarten, die das Irukandji-Syndrom verursachen“, warnten die Behörden. Dabei handelt es sich um eine von Nesselgiften verursachte Vergiftung, die schwere Schmerzen, Brechreiz und Lungenödeme auslösen kann. „Wenn Sie keinen Schutzanzug haben und wissen, dass Quallen im Wasser sein könnten, dann gehen Sie einfach nicht hinein“, hieß es.

„Chironex fleckeri“ gilt als extrem gefährlich
Die wissenschaftlich als „Chironex fleckeri“ bekannte Quallenart ist extrem gefährlich. Die Nesseltiere sind transparent, der Schirm vierkantig. Besonders in den wärmeren Monaten sind sie an der Küste von Nord-Queensland für badende Menschen eine große Bedrohung. Ihr Stich ist sofort extrem schmerzhaft.

Nach Schätzungen sind in Australien bisher insgesamt rund 70 Menschen durch den Kontakt mit großen Würfelquallen gestorben. Ein Stich sollte keinesfalls mit Wasser, sondern mit Essig behandelt werden, hieß es.

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