51 Opfer im Jahr 2020

Steiermark: So wenige Verkehrstote wie noch nie

Steiermark
04.01.2021 22:30

51 Menschen verloren im vergangenen Jahr auf den steirischen Straßen ihr Leben. Jedes Opfer ist natürlich eines zu viel - aber weniger Verkehrstote gab es in unserem Bundesland seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1960 noch nie. Hauptursache für die tödlichen Unfälle war einmal mehr überhöhte Geschwindigkeit.

Der Blutzoll auf den steirischen Straßen war 2020 mit 51 Todesopfern wieder einmal viel zu hoch. Gleichzeitig war diese Zahl laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) seit Beginn der Unfallstatistik 1960 aber noch nie so niedrig. Im Vergleich zum Jahr 2019 (72 Tote) gab es einen Rückgang um ein Viertel. 2005 forderten Verkehrsunfälle in der Steiermark noch 123 Todesopfer. Ein Grund für den deutlichen Rückgang dürfte in den Corona-Lockdowns liegen.

„Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Die einzig akzeptable Zahl an tödlichen Verkehrsunfällen ist null. Und diesem Ziel gilt es so nahe wie möglich zu kommen“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.

B 320 gefährlichste Straße
Hauptursache für tödliche Unfälle war einmal mehr überhöhte Geschwindigkeit - der VCÖ drängt deshalb auf niedrigere Tempolimits nach Vorbild der Schweiz. In der Steiermark war einmal mehr die B 320 die unfallträchtigste Strecke.

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