03.01.2021 08:00 |

100 Millionen Euro

Raiffeisen-Verband schnürt Investitionspaket

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind wirtschaftlich mehr als nur spürbar – und trotzdem schnürt der Salzburger Raiffeisen-Verband ein Investitionspaket jenseits der 100 Millionen Euro. Etwa für neue Lagerhäuser, Bankfilialen, Lift-Sanierungen oder ein modernes Nahversorgerzentrum in der Stadt.

„Die Corona-Krise hat einige geplante Vorhaben verzögert. Aber für uns heißt das erst recht, jetzt zu investieren“, gibt sich Heinz Konrad, seit Mai der neue Raiffeisen-General in Salzburg, optimistisch. Konrad trat inmitten der Pandemie seine neue Funktion an. „Das macht die Aufgabe nicht leichter“, gibt er zu.

Trotzdem hat das Raiffeisen-Team rund um Finanzchef Andreas Derndorfer und den für die internen Immobilien zuständigen Wolfgang Schantl ein mehr als 100 Millionen Euro schweres Investitionspaket für 2021 geschnürt. Leuchtturm-Projekt: Das neue Nahversorgungszentrum in Salzburg-Itzling – ein weiterer Baustein für das Techno-Z-Areal. 40 Millionen Euro kostet der Neubau. „Hier konnten die letzten Behördenverfahren endlich abgeschlossen werden“, ist Konrad erleichtert. Die geplante Fertigstellung soll dann im Herbst 2023 erfolgen.

Aber auch im Land Salzburg wird kräftig investiert: So wird an einem neuen Zentrallager getüftelt, das Lagerhaus in St. Martin bei Lofer ist saniert und jenes in St. Michael im Lungau wird neu gebaut. Dazu werden in der Skiregion-Dachstein-West eine Beschneiungsanlage und in Wagrain die „Flying Mozart“-Sanierung – durch Corona ein Jahr verzögert – in Angriff genommen.

Max Grill
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