16.11.2020 15:48 |

Vorsicht bei „Big Sur“

MacOS-Update setzt alte Macbooks außer Gefecht

Apple startet diese Woche nicht nur mit dem Verkauf seiner neuen Macbook-Generation mit hauseigenem ARM-Prozessor, sondern liefert auch die neueste Auflage seines Betriebssystems MacOS, Codename „Big Sur“, an die Mac-Nutzer aus. Bei einigen sorgt das Update allerdings für Probleme und setzt deren Notebooks außer Gefecht.

Das berichtet „Engadget“ unter Berufung auf Apples Support-Foren und Benutzerberichte im Online-Forum „Reddit“. Dort klagen Besitzer älterer Macbooks aus den Jahren 2013 und 2014, dass ihre Geräte sich nach der versuchten Installation des Updates nicht starten lassen. Von Apple gibt es noch keine offizielle Stellungnahme. Wie viele Nutzer sind, ist ebenfalls unklar.

Betroffene schickten Gerät zum Kundendienst
Dem Bericht zufolge wird vermutet, dass ein für den HDMI-Port zuständiger Chip in den älteren Modellen des Macbook Pro nicht mit dem Update harmoniert. Vereinzelt berichten Nutzer, dass Apple sie aufgefordert hätte, ihre Geräte zum Service zu schicken und sich der Problematik bewusst sei.

Besitzer älterer Macbooks der betroffenen Baujahre sollten angesichts der Probleme am besten noch etwas mit dem Update auf MacOS „Big Sur“ warten. Die sechs, sieben Jahre alten Geräte sind längst nicht mehr in der Garantiezeit, die Probleme könnten also zu kostspieligen Reparaturen oder gar Neuanschaffungen führen.

Eigene Chips statt Intel-Prozessoren
Apple hat vergangene Woche eine Strategiewende in seinem Notebook-Geschäft verkündet und seinem langjährigen Prozessor-Lieferanten Intel den Rücken gekehrt. Statt Intel-Prozessoren setzt man künftig auf eigene Chips nach ARM-Bauplan, wie sie auch in iPad und iPhone zum Einsatz kommen.

Sie versprechen viel Leistung bei geringem Stromverbrauch, machen aber Software-Anpassungen beim Betriebssystem und den darauf laufenden Programmen erforderlich. Anwendungen, die noch für Intel-Chips entwickelt wurden, werden per Emulator - mit Leistungseinbußen - lauffähig gemacht.

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