26.10.2020 07:45 |

Historischer Coup

Nach Sieg Nr. 92: Lewis Hamilton blickt zurück

Mit dem Sieg in Portimao schrieb Lewis Hamilton Geschichte. Die Geschichte des Rennfahrers Lewis Hamilton begann schon vor vielen Jahren. Und daran erinnerte der neue Formel-1-Rekordmann nach seinem 92. Triumph via Instagram. Da grub er alte Bilder vom ganz jungen Lewis auf.

„Als zum letzten Mal in Portimao Formel 1 gefahren wurde, war ich elf Jahre alt“, schreibt Hamilton in einer Insta-Story. Dazu postete er ein Bild vom hoffnungsvollen Rennsport-Talent Lewis. Noch sehr jung und trotzdem schon Siegfahrer in diversen Motorsportklassen. Auch ein Video vom Beginn der Hamilton‘schen Kart-Karriere machte im Zuge des Triumphs in Portimao die Runde: Der junge Lewis gewinnt sein erstes Rennen und zeigt sich danach im Interview ganz cool. Es sei ein „großer Spaß“ für ihn, im Gefährt die Bestzeit zu jagen.

„Ich fühle mich gesegnet“
Einen seiner bisher größten Siege zelebrierte Hamilton physisch mit seinen Liebsten zelebriert. „Mein Vater ist hier, was toll ist, meine Stiefmutter Linda ist da, und auch Roscoe (Bulldogge, Anm.). Ich fühle mich wirklich gesegnet“, sagte der Brite nach seinem 92. Formel-1-Erfolg in Portimao. Hamilton war sich der Dimension des Ereignisses sehr wohl bewusst, doch im Moment verharren mochte er nicht. Die Zukunft verdrängte in seinen Gedanken bald einmal Vergangenheit und Gegenwart.

„Ich hatte damals keine Kristallkugel, als ich dieses Team ausgewählt habe und mich diesen großartigen Menschen angeschlossen habe. Was ich sagen kann, ist, dass ich versuche, das Beste aus jedem einzelnen Tag zu machen“, sinnierte Hamilton über seinen Rennstall Mercedes und seine Grundmotivation. „Bei allem, was wir machen, ziehen wir an einem Strang. Nur deshalb gibt es den Erfolg, den wir haben.“

„Kann mich noch steigern“
Am Ende seiner Mission sieht sich Hamilton aber noch lange nicht. „Ich habe immer noch das Gefühl, mich steigern zu können“, sagte der 35-Jährige, der seit seiner Machtdemonstration am Sonntag in Portugal alleiniger Formel-1-Rekordhalter ist, was die Anzahl der Siege betrifft. Noch-Rekordchampion Michael Schumacher brachte es auf dem Weg zu sieben WM-Titeln auf 91 Siege.

Mercedes wird seinen Star über das laufende Jahr hinaus den roten Teppich ausrollen. Die Motor-Weiterentwicklung steht zunächst bis Ende 2021 weitgehend still, auch für die Zeit danach ist ein Einfrieren des aktuellen Reglements im Gespräch. Falls es tatsächlich so kommt, wäre der Boden für viele weitere Mercedes-Siege bereitet, da die Silbernen die beste Power Unit in der Branche haben. Ein solcher „Engine Freeze“ könnte übrigens auch Red Bull ermöglichen, weiter auf die derzeit benutzten Honda-Motoren zu setzen und nicht in Abhängigkeit eines der Konkurrenten Renault, Ferrari und Mercedes zu geraten.

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