30.09.2020 20:33 |

Im Schnitt 4,4% mehr

Wohnungspreise steigen trotz Krise weiter

In der Krise gewannen die eigenen vier Wände an Bedeutung. Wer kann, investiert daher in Eigentum. Und das wurde im ersten Halbjahr 2020 teurer: Im Schnitt kostete eine Wohnung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 9045 Euro bzw. 4,4 Prozent mehr, so der Remax-ImmoSpiegel.

Der Anstieg ist deutlich geringer als noch im Jahr davor (+7,6%). In den vergangenen fünf Jahren allerdings sind die Anschaffungskosten für Eigentumswohnungen um satte 26,9 Prozent gestiegen, ergibt die Analyse der Grundbuchdaten. Die Preise pro Quadratmeter legten im ersten Halbjahr österreichweit um 6,3 Prozent zu.

Quadratmeterpreis im Burgenland am günstigsten
Zu den teuersten Pflastern zählen weiterhin Vorarlberg, Wien und Salzburg - hier ist vor allem die Stadt Salzburg mit über 4500 Euro pro Quadratmeter der Preistreiber. Am günstigsten ist es im Burgenland - in Mattersburg kauft man einen Quadratmeter um unter 1000 Euro.

Den größten Anstieg pro Immobilie verzeichnete Tirol - hier kostete eine Wohnung im Schnitt zuletzt 268.152 Euro und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Quadratmeterpreisen zog Vorarlberg mit einem Plus von 12,2 Prozent am stärksten an. Mit Fortdauer der Corona-Krise rechnet Remax-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer mit einer Entspannung: „Wir erwarten für das erste Halbjahr 2021 ein steigendes Wohnungsangebot und weitestgehend konstante bzw. leicht rückläufige Preise.“

Kronen Zeitung/krone.at

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