Trainer Flick im Video

Zwischen Alaba und Bayern liegen drei Millionen €

Der Urlaub ist vorbei, für David Alaba hat der Trainingsalltag wieder begonnen - und auch das Dilemma um seine Vertragsverlängerung bei den Bayern geht in die nächste Runde. Die „SportBILD“ will jüngst in Erfahrung gebracht haben, woran es wirklich hakt: an Millionen. Bayern soll Alaba elf Millionen Grundgehalt plus sechs Millionen an möglichen Prämien bieten, Alba und sein Beraterteam fordern laut „Bild“ aber die Möglichkeit, auf über 20 kommen zu können. Im Video oben hören Sie, was Trainer Hansi Flick zum Vertragspoker sagt.

Derzeit dürfte Alaba bis zu 15 Millionen verdienen und damit angeblich schon deutlich mehr als etwa Innenverteidiger-Kumpel Jerome Boateng. Der Routinier soll es im Jahr auf bis zu zwölf Mille bringen. Und jetzt müssen die Bayern wohl noch ordentlich was draufpacken, wollen sie die Unterschrift Alabas. Dessen Vertrag läuft im Sommer 2021 aus. Dann ist er ablösefrei zu haben. Und diese Karte scheinen Alaba und seine Berater, allen voran Papa George, jetzt zu spielen. Weil die Bayern für David - anders als etwa für Neuzugang Lucas Hernandez - noch nie Ablöse bezahlen mussten, soll noch ein Körberlgeld für Alaba selbst lockergemacht werden, so der (vereinfachte) Standpunkt.

Alaba noch im Herbst weg?
Es gilt also offenbar, eine Kluft von mehr als drei Millionen Euro zu überbrücken. Alaba will laut „Bild“ 20 Mille im Jahr cashen können, die Bayern gehen bisher offenbar nur bis zu 17 mit. Was also, wenn es keine zeitnahe Einigung gibt? Dann könnte Alaba theoretisch noch im Herbst weg sein, weil er wohl um die sofortige Freigabe bitten würde.

Matthäus glaubt an Verbleib
Wirklich glauben tun an die tatsächliche Trennung aber wenige. Vor dem Champions-League-Finale hatte Bayern-Vorstand Oliver Kahn immerhin dezent optimistisch gemeint: „Wir nähern uns an.“ Seit dem einschlägigen Gespräch in Lissabon gab‘s dem Vernehmen nach aber keine weiteren Verhandlungen mehr. Bayern-Legende Lothar Matthäus meinte diesbezüglich unlängst als Außenstehender: „Er (Alaba, Anm.) fühlt sich meiner Meinung nach wohl bei den Bayern. Mehr Wertschätzung kann er bei keinem anderen Verein bekommen“. Matthäus bestritt als Aktiver 410 Pflichtspiele für die Münchner. Damit könnte er schon in den kommenden Monaten von Alaba (386) eingeholt werden könnte. Es sei denn, Bayern und Alaba gehen schon demnächst getrennte Wege.

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