07.09.2020 07:07 |

Gasly-Triumph

Formel 1: „Unglaublicher Tag - einfach verrückt“

Pierre Gasly triumphiert sensationell im königlichen Park in Monza. Didi Mateschitz und Bernie Ecclestone gratulieren Alpha-Tauri-Chef. Turbulenter Grand Prix mit Hamilton-Strafe und Unfall von Leclerc, leider ohne Fans..

Was für ein Rennen im Autodromo Nazionale di Monza - und am Ende war Party-Stimmung bei Alpha Tauri. Zwölf Jahre nach Sebastian Vettel feierte das Nachfolgeteam von Toro Rosso den zweiten Grand-Prix-Sieg. „Didi Mateschitz und auch Bernie Ecclestone haben gleich nach dem Rennen angerufen und gratuliert“, freute sich Teamchef Franz Tost über den Premieren-Erfolg von Pierre Gasly, der auf dem Siegespodest lange diese emotionalen Momente genoss.

„Ich kann das gar nicht realisieren, ein unglaublicher Tag“, sagte der Franzose, der nun der 109. GP-Sieger in der Geschichte der Königsklasse ist, vierzehn Jahre nach Olivier Panis (Monaco) wieder für einen Triumph der Grande Nation sorgte.

„Ich habe in der Formel 1 schon so viel erlebt, im Vorjahr der zweite Platz in Brasilien, aber jetzt, mit Alpha Tauri in Monza zu siegen, das ist unglaublich“, freute sich Gasly, der nach dem letztjährigen Rennen in Budapest von Red Bull degradiert und zu Alpha Tauri abgeschoben worden war.

„Pierre ist ein super Rennen gefahren, die Strategie, in der Hoffnung auf ein Safety-Car, an die Box zu kommen, war goldrichtig“, freute sich Teamchef Tost. Und auch die Strafe gegen Lewis Hamilton hat uns geholfen. Aber als wir vorne waren, hat Pierre alles richtig gemacht, und wir haben diesen Sieg wirklich verdient.„

“Aufregendes Podium“
Carlos Sainz und Lance Stroll komplettierten das Podest. “Ein junges, aufregendes Podium, gut für die Formel 1„, gratulierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der punkto Hamilton die Schuld in den eigenen Reihen fand. “Keiner hat mitbekommen, dass die Pit Lane nach der gelben Flagge gesperrt war. Deswegen hat Lewis die Zehn-Sekunden-Strafe kassiert. Unser Fehler." Auch die rote Flagge nach einem schweren Crash von Charles Leclerc spielte Alpha Tauri in die Karten. Das Wichtigste aber: Der Monegasse blieb unverletzt.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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