23.08.2020 09:00 |

50 Personen evakuiert

400 Floriani im Innergebirg im Unwetter-Einsatz

411 Floriani kämpften am Samstagnachmittag gegen die heftigen Niederschläge in Teilen Salzburgs an. Besonders betroffen war der Pongau zwischen St. Johann und Flachau. Keller wurden überflutet, Muren versperrten zahlreiche Straßen. Die Bergretter aus Wagrain und Flachau mussten 50 Personen evakuieren.

„411 Floriani rückten gestern Abend im gesamten Bundesland zu 116 Einsätzen aus“, berichtete Stefan Grall vom Landesfeuerwehrverband. Die Feuerwehrmänner kämpften mit verklausten Bächen, umgestürzten Bäumen sowie überfluteten Kellern und Straßen. „Am stärksten war der Pongau zwischen St. Johann und Flachau betroffen“, wusste Grall. Die B163 zwischen Wagrain und St. Johann wurde gleich von mehreren Erdrutschen getroffen.

Durch die Murenabgänge waren auch rund 50 Personen von der Außenwelt abgeschnitten. „Einige Menschen waren in ihrem Auto eingeschlossen und konnten weder vor noch zurück“, schilderte Gerhard Kremser, Bezirksleiter der Bergrettung im Pongau. Einige der geretteten Personen wurden in Hotels in der Nähe untergebracht. „Nach den Evakuierungen waren wir bis in die Nacht mit den Aufräumarbeiten beschäftigt“, erläuterte Axel Ellmer, Ortsstellenleiter der Wagrainer Bergrettung.

Im Pinzgau herrschte ein ähnliches Bild: In Mittersill, Uttendorf, Stuhlfelden, Maishofen und Viehhofen gab es größere Einsätze. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
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