12.07.2020 10:44 |

Nach Qualifying-Pleite

Ferrari-Boss Binotto geht auf sein Team los

Ferrari-Boss Mattia Binotto reichts! Nach der Pleite beim Qualifying am Samstag nahm der Italiener sein Team gnadenlos auseinander. Platzt 10 von Sebastian Vettel und Rang 11 von Charles Leclerc waren eindeutig zu wenig. 

„Ein sehr enttäuschender Tag. Wir müssen akzeptieren, dass die Stoppuhr niemals lügt“, sagt der Italiener in der von Ferrari selbst so abgestimmten und versendeten Pressemitteilung am Samstagabend. „In zwei Qualifying-Sessions waren wir trotz unterschiedlicher Bedingungen nicht konkurrenzfähig. Nicht nur gegen die, die in den letzten Jahren unsere größten Rivalen waren, sondern auch gegen andere, die eigentlich hinter uns standen.“

Blamage und Strafe
Stimmt! Den vermeintlich stärkeren Ferrari-Fahre Leclerc erwischte es als Elften schon in Q2. Der Monegasse hatte vergangenen Sonntag hinter dem Mercedes von Valtteri Bottas Platz zwei im GP von Österreich belegt. Teamkollege Sebastian Vettel kam zwar weiter, am Ende über Platz zehn aber auch nicht hinaus.

„Dürfen Fakten nicht ignorieren“
Dazu kommt: Neben Lando Norris (McLaren) muss beim zweiten Formel-1-Rennen in Österreich auch Leclerc Sonntag (15.0 Uhr, im LIVETICKER auf sportkrone.at) in der Startaufstellung um drei Plätze nach hinten. Der Ferrari-Pilot hat im Qualifying für den GP der Steiermark den AlphaTauri des Russen Daniil Kwjat behindert. 

Der Ferrari-Chef: „Wir haben sehr hart gearbeitet, um Updates eher ans Auto zu bringen als geplant, aber sie haben ihren Wert auf der Strecke nicht bewiesen. Wir müssen herausfinden warum und diesen Zustand ändern, der für ein Team mit dem Namen Ferrari nicht gut genug ist.“ Knallharter Nachsatz: „Wir dürfen uns nicht verrückt machen, aber wir können die Fakten nicht ignorieren.“ Ferrari steht im zweiten Spielberg-Rennen mächtig unter Druck ...

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