Sieben Stockerlplätze im Olympiawinter, zuletzt viermal in Folge Zweite: Die Salzburger Skispringerin Lisa Eder ist in bestechender Form. Zugleich ortet die 24-Jährige allerdings auch noch Luft nach oben, wie sie im Gespräch mit der „Krone“ verriet.
Sie wird immer mehr zur neuen Überfliegerin im österreichischen Skisprungteam! Lisa Eder segelte im Olympiawinter bereits siebenmal aufs Stockerl, zuletzt war sie gleich viermal in Folge Zweite.
Die Gründe dafür? „Das kann man im Skispringen oft nicht so genau erklären“, lacht die Leogangerin. Eine Materialumstellung hat zuletzt gefruchtet. Rund um Weihnachten wurde eine Kleinigkeit an der Bindung geändert. „Danach habe ich mich immer wohler gefühlt. Bei uns kann es dann schnell gehen“, sagt die 24-Jährige. Die nach dem Karriereende von Sara Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger sowie der verletzungsbedingten Zwangspause von Eva Pinkelnig die Rolle der Teamleaderin ausübt.
Eder: „Ich habe noch nie zwei Topsprünge gezeigt“
Obwohl sie sportlich auf Wolke sieben schweben könnte, ist die Perfektionistin noch nicht ganz zufrieden. „Ich habe noch nie zwei Topsprünge gezeigt“, weiß sie, dass noch Luft nach oben ist. Für die Konkurrenz sollte das eine Warnung sein, denn in Ljubno fehlte ihr nur ein Punkt auf Siegerin Nika Prevc.
„Ich war ihr zuletzt sehr nahe. Das ist ein Zeichen dafür, dass ich trotzdem viel richtig mache. Und auch eines, dass ich bei zwei guten Sprüngen vor ihr bin“, hat sie den Premierensieg im Kopf. Stress macht sich die Pinzgauerin deshalb allerdings keinen. „Das stört mich gar nicht. Wenn’s passiert, dann passiert’s.“
Power-Couple: Auch Freund „Fetti“ am Stockerl
Am Dienstag ging es mit dem Flieger nach Asien, wo mit Zhangjiakou, wo 2022 die Olympischen Spiele stattfanden, Yamagata und Sapporo drei Stationen warten. Nicht unbedingt eine Reise, auf die sich Lisa freut. „Das Essen dort ist nicht ganz meines. Auch die Kultur ist ganz anders. Ich bin halt gerne rund um Österreich. Aber: Es nutzt nichts, das gehört dazu. Will man vorne mitspringen, muss man das hinnehmen.“
Stark läuft es aber nicht nur für Eder, sondern auch für ihren Freund Manuel Fettner. Der landete zuletzt in Zakopane erstmals in diesem Winter als Dritter am Stockerl. Das zaubert Lisa ein Lächeln ins Gesicht. „Das war richtig cool! Ich weiß ja, wie gut er im Sommer schon gesprungen ist. Das konnte er bisher im Winter nicht zeigen. Umso cooler, dass er jetzt endlich wieder ein Stockerl hat.“ Es war sein erstes in einem Einzelbewerb seit Lillehammer im März ’23.
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