Nach seinem Blackout in der zweiten Quali-Runde der Australian Open muss sich Sebastian Ofner viel Spot gefallen lassen.
Sebastian Ofner wähnte sich gegen den US-Amerikaner Nishesh Basavareddy nach einem Fauxpas bereits als Sieger, vergab danach zwei Matchbälle und verlor noch 6:4, 4:6 und 6:7(11). Als „Biggest Loser“ der Australian Open bezeichnet die britische „Daily Mail“ Österreichs Tennisprofi. „Ofner feiert seinen ‘Sieg‘ – nur um dann festzustellen, dass er die Regeln vergessen hat – bevor er einbricht und von seinem Rivalen verspottet wird“, schreibt das Boulevardmedium.
Ofner: „S**t happens“
„Wenn dein Gehirn den Matchball ansagt, bevor der Schiedsrichter es tut ...“, kommentiert der Veranstalter ein Posting und hängt ein Video mit der skurrilen Szene dazu. „S**t happens“, meint Ofner auf seinem Instagram-Account.
Regeln vergessen
Ohne Service-Verlust war es im dritten Satz in das Tiebreak gegangen, in dem Österreichs aktuelle Nummer zwei auf 6:1 davonzog, auch den siebenten Punkt machte, jubelte und ans Netz ging, um sich zum Sieg gratulieren zu lassen. Das Tiebreak im entscheidenden Satz wird bei den Australian Open allerdings auf zehn Zähler gespielt.
Als er seinen Fehler bemerkte, ging Ofner zurück an die Grundlinie – den Faden im Spiel hatte er aber verloren. Der 29-Jährige vergab danach auch noch zwei Matchbälle, verlor das Tiebreak aber mit 11:13 und schied aus.
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