16.06.2020 06:11 |

Max Verstappen:

„Ein paar Runden reichen, um am Limit zu sein“

Mercedes eröffnete letzte Woche in Silverstone, Renault legt heute in Spielberg nach, auch Ferrari und Racing Point schicken ihre 2018-Boliden demnächst zu Testzwecken für den Saisonauftakt in Österreich am 5. und 12. Juli auf die Bahn. Hausherr Red Bull Racing bleibt in der Box. Für Max Verstappen kein Problem. „Ein paar Runden reichen, um wieder am Limit zu sein“, sagt er.

Der Grund, weshalb die „Bullen“ die Garagentore nicht öffnen, liegt auf der Hand. Vor zwei Jahren wurde der RB noch von einem Renault-Motor angetrieben, seit einem Jahr wird er nun aber von Honda befeuert. Daher meinte auch Max Verstappen bei Sky: „Das ist ein anderes Auto, auch die Reifen haben sich verändert. Das bringt nichts. Ich denke, mir reichen ein paar Runden in Spielberg, um wieder am Limit zu sein.“ Der Grund, warum man ihm das auch sofort abnimmt, heißt Papa Jos Verstappen. „Ich habe viel mit ihm geübt, wie man schnell wieder das richtige Gefühl für das Auto bekommt und auch wie man sich dem Limit annähert.“

„Bin besser drauf als im März“
Auch wenn sich Max in der Corona-Pause stark dem virtuellen Racing gewidmet hatte, so fand er genug Zeit, um physisch in Hochform zu kommen. „Mein Fitnesstrainer war in Monaco regelmäßig bei mir, ich denke, ich bin besser drauf als vor dem geplanten Saisonstart im März in Australien.“

Auf einen topfitten „Mad Max“ hofft auch Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko, dem Verstappens Bekenntnis zum österreichischen Rennstall („Ich kann mir vorstellen, meine ganze Karriere hier zu verbringen“) natürlich schmeichelte. „Er fühlt sich richtig wohl im Team, eine Situation, die vergleichbar ist mit jener von Sebastian Vettel, als er bei uns fuhr“, sagte Marko, betonte aber: „Das Wichtigste ist, dass wir ihm ein Siegauto auf die Straße stellen, der erste Herausforderer von Mercedes sind.“

Frage nach Fortschritt
Bleibt die Frage, welche Fortschritte die Teams allesamt mit den wohl bereits dritten Updates - „ohne“, so Marko, die ersten beiden je auf der Strecke getestet zu haben" - gemacht haben.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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