Unsere Heeressportler:

Die Sportkleidung wurde durch Tarnfarben ersetzt

Steiermark
01.04.2020 09:00

Die steirischen Heeressportler packten in den vergangenen zwei Wochen fleißig mit an und halfen in diversen Lagern der Lebensmittelhändler. Derzeit ist der Bedarf nicht so groß, deswegen sind sie auf Abruf bereit. Für Karateka Niki Hörmann gab es bei der Arbeit auch eine Schrecksekunde!

Habt Acht, an die Regale, abtreten! Bekamen einige steirische Heeressportler in den letzten zwei Wochen mehrfach zu hören. Karateka Niki Hörmann etwa schuftete unter anderem in Traun. „Wir haben im Lager Kisten sortiert - so 30.000 bis 40.000 werden es schon gewesen sein.“ Und der Köflacher hatte auch eine Schrecksekunde zu überstehen: „Der Vater eines Kameraden wurde positiv getestet, er danach leider auch. Wir haben dann den 1450-Notruf gewählt und uns Infos geholt. Es ist zum Glück aber alles gut ausgegangen“, schnauft Hörmann durch. „Ein komisches Gefühl war es trotzdem...“

Vor dem auch USC-Graz-Schwimmerin Claudia Hufnagl Angst hatte. In Inzersdorf war die 23-Jährige ebenfalls im Lager eingesetzt. „Acht Stunden pro Tag waren wir im Logistikzentrum tätig. Bedenken wegen einer Ansteckung waren da. Aber ich hab gerne mitgeholfen, denn es waren tolle neue Erfahrungen. Und auch interessant zu sehen, wie viel Arbeit dahinter steckt, wenn man einen Liter Milch kauft“, so Hufnagl. Beachvolleyballer

Schwimmerin Claudia Hufnagl war bereits im Assistenzeinsatz. (Bild: Claudia Hufnagl)
Schwimmerin Claudia Hufnagl war bereits im Assistenzeinsatz.

Philipp Waller war ebenso überrascht: „Ich hab gleich mit einem Stapler fahren dürfen, habe dort sofort viel Verantwortung bekommen. Das Helfen hat mir viel Freude gemacht.“

Beachvolleyballer Philipp Waller machte die Arbeit im Lager sichtlich Spaß. (Bild: Seidl/Waller)
Beachvolleyballer Philipp Waller machte die Arbeit im Lager sichtlich Spaß.

Die Assistenzeinsätze sind vorerst vorbei, die Sportler trainieren alle fleißig daheim. Und müssen teils kreativ sein: Hörmann etwa hebt einen großen Traktorreifen durch den Garten. Doch er weiß: „Wir können jederzeit wieder einberufen werden.“ So wie auch Golferin Sarah Schober, die ihre Quarantäne nach einem Auslandsaufenthalt überstanden hat und auf Abruf bereitsteht. 

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