18.03.2020 07:30 |

Wenig Nachfrage

Ab heute neue Fahrpläne für Salzburgs Öffis

Immer weniger Salzburger greifen in Zeiten der Corona-Krise auf öffentliche Verkehrsmittel zurück. Der Verkehrsbund hat darauf reagiert: Ab morgen gelten im gesamten Bundesland neue „Öffi“-Pläne.  Die Mobilität der Menschen, die Bus und Bahn für wichtige Tätigkeiten brauchen, ist aber weiterhin sichergestellt.

Leere Busse, nur vereinzelt sitzen Menschen in den Zügen: Heute werden die Fahrpläne im Bundesland Salzburg den sinkenden Fahrgastzahlen angepasst. Heißt: Ab Mittwochfrüh verkehren alle Buslinien im Flachgau, in der Stadt Salzburg und im Tennengau nach dem Samstags-Fahrplan. Das gilt für alle Obuslinien der Salzburg AG, allen innerstädtischen Linien sowie im gesamten Regionalbusverkehr. Nachtlinien fallen komplett weg.

Nahverkehr bleibt aufrecht

„Vor allem in der Früh werden wir aber darauf schauen, dass die Busse öfter fahren. Die Pendler sowie alle, die auf die Buslinien angewiesen sind, werden diese auch weiterhin nutzen können“, so Christoph Bayrhammer, vom Büro des Verkehrslandesrates Stefan Schnöll (ÖVP). Die aktuellen Fahrpläne sind auf der Homepage unter https://fahrplan.salzburg-verkehr.at/ zu finden.

Bahnverkehr läuft wie bisher

Keine Einschränkungen gibt es nach derzeitigem Stand beim Nahverkehr der ÖBB sowie der Pinzgauer Lokalbahn. Der S-Bahn Verkehr bis Freilassing bleibt bis auf Weiteres aufrecht. Zu Änderungen kommt es aber im Fernverkehr. Die aktuellsten Informationen hierzu finden sich unter www.oebb.at . Die Salzburger Lokalbahn fährt im Sonntags-Takt.

Kurzparkzonen ausgesetzt

Um die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen, setzt die Stadt Salzburg ab heute weitere Maßnahmen: Die Kurzparkzonen werden ausgesetzt. Ab sofort muss fürs Parken in den gebührenpflichten Blauen Zonen also nichts mehr bezahlt werden. Bis auf Widerruf werden keine Strafzettel mehr verteilt. „Wir wollen mit allen Mitteln garantieren, dass die Menschen zur Arbeit kommen, da ab heute die Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs ausgedünnt werden“, so Bürgermeister Harry Preuner.

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