Landeswettbewerb

Friseurlehrlinge zeigen Haarpracht mal anders

Tirol
09.03.2020 08:00

Fleißig frisiert und gestylt wurde am Sonntag im Kurhaus Hall beim Landeswettbewerb der Friseurlehrlinge. In ganz Tirol gibt es derzeit 702 Friseurbetriebe, bei denen insgesamt 415 Lehrlinge eine Ausbildung machen.

Sie flechten, schnippeln, glätten, färben: Was mit Haaren alles möglich ist, bewiesen am Sonntag 31 junge Friseurlehrlinge beim „Tyrol Skills“ Landeswettbewerb im Kurhaus in Hall. Die meisten von ihnen bereiten sich schon Wochen im Vorhinein auf den Bewerb vor, denn Erst- und Zweitplatzierte jedes Lehrjahres können auch am Bundeswettbewerb teilnehmen, der im Juni in der Steiermark stattfindet. „Wir waren in den vergangenen Jahren immer ganz vorne dabei“, zeigt sich Landesinnungsmeister Clemens Happ stolz.

Dem Flechten waren keine Grenzen gesetzt, nur die Haaraccessoires waren limitiert. (Bild: zeitungsfoto.at)
Dem Flechten waren keine Grenzen gesetzt, nur die Haaraccessoires waren limitiert.

Doch den strengen Augen der Fachjury entgeht nichts: Für Kreativität, Sauberkeit, Technik sowie zum Teil Make-up gibt es Punkte. Pro Lehrjahr gilt es, je einen Damen- und einen Herrenschnitt in der vorgeschriebenen Zeit zu bewältigen.

45 bis 75 Minuten hatten die Teilnehmer für die beeindruckenden Frisuren Zeit. Modell und Styling-Equipment mussten die Lehrlinge selbst mitbringen. (Bild: zeitungsfoto.at)
45 bis 75 Minuten hatten die Teilnehmer für die beeindruckenden Frisuren Zeit. Modell und Styling-Equipment mussten die Lehrlinge selbst mitbringen.

Schicke Flechtkunst
Zusätzlich können alle Teilnehmer beim Tiroler Spezialwettbewerb teilnehmen – das Motto lautete heuer „O-zopft-ischs“. Dafür hat sich Fabienne Kirchebner (18) aus Weer, die zur Übung seit drei Wochen jeden Tag Zöpfe flechtete, etwas ganz Besonderes überlegt: „Ich möchte mit dem Geweih in meiner Frisur auffallen.“

Fabienne (o.) setzte ihrem Modell ein Geweih auf – da war etwas Unterstützung notwendig. (Bild: zeitungsfoto.at)
Fabienne (o.) setzte ihrem Modell ein Geweih auf – da war etwas Unterstützung notwendig.

Julia Lanthaler (17) aus Bichl sticht mit ihrem langhaarigen Männer-Modell aus der Masse: „Es war gar nicht so leicht, ihn zu finden.“ Die Chefin half mit ihrem Cousin aus.

Julia nutzte die vorgegebene Zeit voll aus und verpasste ihrem männlichen Modell viele kleine Zopfreihen. (Bild: zeitungsfoto.at)
Julia nutzte die vorgegebene Zeit voll aus und verpasste ihrem männlichen Modell viele kleine Zopfreihen.

2019 kam die Vize-Bundessiegerin aus Tirol - auch heuer kann man den jungen Haarkünstlern wieder die Daumen drücken!

Mirjana Mihajlovic
Mirjana Mihajlovic
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