15.02.2020 18:22 |

Rodel-WM

Katnikowa holt Gold ++ Egle und Doppelsitzer 11.

Die Russin Jekaterina Katnikowa hat bei der Weltmeisterschaft der Kunstbahnrodler in Sotschi nach ihrem Sieg im Sprint auch Gold im Einzel geholt. Die Lokalmatadorin siegte am Samstag vor der Deutschen Julia Taubitz und ihrer Landsfrau Viktoria Demtschenko. Österreich verpasste einen Top-10-Platz: Madeleine Egle und die Doppelsitzer Yannick Müller und Armin Frauscher landeten jeweils auf Rang elf.

Den Titel bei den Doppelsitzern verteidigen konnten die Deutschen Toni Eggert/Sascha Benecken. Die Weltcup-Führenden gewannen vor den Russen Aleksander Denisew/Wladislaw Antonow und ihren Teamkollegen Tobias Wendl/Tobias Arlt. Mit den verletzten Vorjahresdritten Thomas Steu/Lorenz Koller musste Österreichs Rodelverband den stärksten Doppelsitzer vorgeben. Am Sonntag steht in der Olympiabahn von 2014 noch das Einzel bei den Herren und die Team-Staffel auf dem Programm.

Das in dieser Saison erstmals gemeinsam antretende Duo Müller/Frauscher zeigte zwei gleichmäßige Läufe, ein Ausreißer nach oben war nicht dabei. „Es war nicht das Gelbe vom Ei, aber wir sind trotzdem zufrieden. Die Abstände waren nicht zu groß. Die Läufe waren unruhig, es hat nicht alles zusammengepasst“, sagte Müller im ORF-Interview. Nationaltrainer Rene Friedl zeigte sich mit der Vorstellung des Tirolers und des Vorarlbergers zufrieden: „Sie sind im ersten Jahr. Das war eine tolle Leistung.“

Bei den Damen war Egle nach dem ersten Lauf Neunte, im zweiten konnte sie die Platzierung aber nicht halten. In der U23-Wertung wurde die 21-Jährige immerhin Dritte. Die 19-jährige Lisa Schulte fuhr auf den 16. Platz. Egle wird am Sonntag auch in der Staffel antreten. Dort wollen die Österreicher hinter den Favoriten aus Deutschland und Russland um Bronze mitreden. „Wir werden alles geben. Wir kennen die Favoriten, aber danach wird es eng. Es müssen aber alle Läufe passen“, wusste Egle. Noch vor der Staffel küren die Herren den Weltmeister. Für Österreich starten Olympiasieger David Gleirscher, Jonas Müller, Wolfgang Kindl und Reinhard Egger. Friedl war zuversichtlich: „Bei den Herren gehören wir zum Favoritenkreis, da kann jeder aufzeigen von unseren vier Startern.“ Gleirscher hatte im Sprint am Freitag bereits Silber erobert.

Kammerlander Naturbahn-Gesamtweltcup-Sieger
Thomas Kammerlander sicherte sich indes am Samstag mit dem Sieg auf seiner Heimbahn in Umhausen zum vierten Mal in Serie den Gesamtweltcup-Sieg der Naturbahnrodler. Der Tiroler gewann das Saisonfinale vor dem Steirer Michael Scheikl und dem Südtiroler Patrick Pigneter, genauso lautet auch der Endstand im Gesamtklassement. Bei den Damen landete Tina Unterberger zum Saisonabschluss an der vierten Stelle, im Weltcup wurde die Oberösterreicherin Dritte. Der Tages- und Gesamtsieg ging an die Südtirolerin Evelin Lanthaler.

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