27.01.2020 18:45 |

Vor „Night-Race“

Muss sich Schladming vor Hirscher-„Knick“ sorgen?

Einen Tag vor dem Ski-Weltcup-Nachtslalom in Schladming sind die Veranstalter praktisch startklar. „Die Piste ist in einem Topzustand“, so Hans Grogl, Chef des Organisationskomitees am Montag. Von einem erkennbaren Zuschauerrückgang geht er dabei nicht aus. „Der eine oder andere absolute Hirscher-Fan wird vielleicht nicht kommen, aber das wird man nicht merken.“ Mit 40.000 offiziell gezählten Besuchern rechnet Grogl. Das wären also nur marginal weniger als in den vergangenen Jahren, als der dreifache Schladming-Gewinner Marcel Hirscher noch aktiv war.

Bei den Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Society werde sich das Fehlen von Hirscher nicht bemerkbar machen. Die höheren Ticketkategorien seien seit Wochen schon ausverkauft, verriet Grogl. Aus der Landespolitik sollen u.a. der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und sein Stellvertreter Anton Lang kommen. Die Bundesregierung wird durch Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler, laut einem Sprecher ein „totaler Ski-Fan“, vertreten sein. Geboten sollen die Besucher auch am Dienstagabend wieder eine Sportveranstaltung der Extraklasse bekommen. „Einem Spektakel steht nichts im Weg“, betonte Grogl nach den letzten Vorbereitungsarbeiten.

Die Tribünen seien fertig, dazu alle wichtigen sonstigen infrastrukturellen Aufbauten. Am Montag seien ohne Auflagen alle behördlichen Abnahmen erfolgt. Die Piste sei durch eine stabile Inversionswetterlage in den vergangenen Tagen „knackig“, wie es der OK-Chef formulierte. „Die Herren von der FIS sind ganz begeistert.“

Auch in naher Zukunft wird Schladming das wohl schillerndste Ein-Tages-Event im Weltcup-Kalender bleiben. Ein zusätzliches Parallelrennen auf dem Zielhang der Planai durchzuführen, wäre prinzipiell interessant und „eine große Herausforderung“, sei derzeit aber nicht vorstellbar. „Das ist bei diesem Zeitfenster ungünstig“, meinte Grogl. Vor Schladming ist Kitzbühel, nach Schladming übersiedelt der Weltcup-Tross nach Garmisch-Partenkirchen. Dort findet am Donnerstag nach dem Nightrace-Dienstag normalerweise schon das Abfahrtstraining für die Herren statt. Dass die Garmisch-Rennen auf einen anderen Termin wandern, sei momentan nicht abzusehen, sagte Grogl.

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