08.12.2019 05:59 |

„Baldur‘s Gate“ & Co.

Große PC-Klassiker zum Mitnehmen auf der Switch

Was beim gefloppten Vorgänger Wii U nicht so recht klappen wollte, gelingt Nintendo mit seiner aktuellen Konsole Switch umso besser: Eine Vielzahl von Drittanbietern liefert zusätzlich zu Nintendos eigenen Titeln fast täglich neue Spiele für die mobil ebenso wie daheim am TV nutzbare Konsole. Immer öfter schaffen dabei exzellente PC-Spiele aus den letzten Jahrzehnten den Sprung auf die Nintendo-Konsole. Ein Überblick.

Auch Freunde „großer“ Spiele werden auf Nintendos Hybridkonsole mittlerweile gut bedient - etwa von Bethesda. Der „Doom“- und „Wolfenstein“-Publisher hat viele seiner jüngsten Top-Spiele für den PC auch auf die Nintendo Switch portiert. Darunter etwa den RPG-Hit „Skyrim“, den opulenten Shooter „Doom“ oder auch „Wolfenstein II: The New Colossus“.

Auch andere neuere PC-Hits haben es schon auf Nintendos Hybridkonsole geschafft. Etwa - die Portierung auf Nintendos Mobil-Hardware ist ein technisches Kunstwerk - das Ausnahme-RPG „The Witcher 3“ inklusive Add-ons, das beliebte Aufbauspiel „Cities: Skylines“ oder das Rundenstrategiespiel „Civilization 6“. Nicht zu vergessen: „Divinity 2“ und „Diablo 3“.

Neben neueren Titeln mit moderner Grafik gibt es eine wachsende Bibliothek wahrer Klassiker. „Jedi Knight 2“ zum Beispiel gilt bis heute als eines der besten Computerspiele im „Star Wars“-Universum und erzählt die Geschichte des abtrünnigen Jedi Kyle Katarn, der zurück zur Macht findet.

Der Klassiker aus dem Jahr 2002 sieht mit seiner „Quake 3“-Engine zwar nicht mehr zeitgemäß aus, spielerisch gibt er aber immer noch viel her und wurde auf der Switch mit neuen Features wie einer Bewegungssteuerung ausgestattet. Nachfolger „Jedi Academy“ soll nächstes Jahr folgen.

Interessant für Rollenspieler sind die Switch-Portierungen der alten Bioware-Klassiker „Baldur’s Gate I & II“, „Planescape: Torment“ und „Icewind Dale“ inklusive Add-ons.

Die vor fast 20 Jahren erschienenen Rollenspiele wurden mit einer eingängigen Gamepad-Steuerung ausgerüstet, optisch aufpoliert und haben in puncto Story bis heute nichts von ihrem Glanz verloren. Dass man sie nun - mit Controller statt Touchscreen-Steuerung - auf Reisen erleben kann, macht sie noch interessanter.

Wer Bioware-RPGs mag, dürfte auch Gefallen an „Neverwinter Nights“ finden. Das Spiel aus dem Jahr 2002, das im Gegensatz zu seinen Vorgängern schon 3D-Grafik bot, ist vor wenigen Tagen für Nintendos Mobilkonsole erschienen - inklusive aller Add-ons, die später nachgereicht wurden.

Ob ihres jungen Alters keine Klassiker im engeren Sinne, aber auch sehr erlebenswerte Ports für die Nintendo Switch, sind Mojangs Bauklotz-Hit „Minecraft“ und der äußerst unterhaltsame Multiplayer-Titel „Rocket League“, in dem man mit ferngesteuerten Autos fetzige Fußball-Matches erlebt.

Nicht minder tauglich für spaßige Mehrspieler-Sitzungen ist Epics Megahit „Fortnite“, der schon seit geraumer Zeit auch für die Nintendo-Konsole zur Verfügung steht. Der Battle-Royale-Knüller ist erst einmal kostenlos - und eines der wenigen Multiplayer-Spiele, für die es kein Nintendo-Switch-Online-Abo braucht, um Mehrspielerfunktionen zu nutzen.

Wer lieber kompakte Team-Kämpfe statt Battle Royale auf weitläufigen Karten bestreitet, der wird mit „Overwatch“ bedient. Blizzards Helden-Shooter wird seit einigen Wochen auf der Switch gespielt - inklusive Bewegungssteuerung, was beim Zielen Gamern entgegenkommt, die an sich lieber mit Maus und Tastatur statt Gamepad spielen.

Neben neueren und älteren Hits am PC haben es in den letzten Jahren auch etliche Indie-Geheimtipps auf die Nintendo Switch geschafft.

Um nur ein paar zu nennen: das tolle Jump’n’Run „Shovel Knight“, das schwierige „Celeste“, Playdeads „Inside“, die Metroidvania-Schnetzelei „Dead Cells“ oder das Action-Rollenspiel „Hyper Light Drifter“ und das süße Bauern-Rollenspiel „Stardew Valley“.

Aktuell gibt es rund 2000 Spiele für die Switch. Da sind zwar auch schnöde Smartphone-Spiele darunter, es gäbe dennoch noch etliche erwähnenswerte Perlen, die den Sprung vom PC oder einer anderen Plattform auf Nintendos aktuelle Konsolengeneration geschafft haben. Welche sind Ihre Favoriten? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger
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