150 Millionen Euro:

Umfahrungen für 6 Orte in der „Flughafen-Region“

Eine enorme Verkehrslawine wälzt sich täglich durch den Bezirk Bruck an der Leitha. Besonders belastet sind Orte in der sogenannten Flughafen-Region. Dort soll man aber in Zukunft ruhiger leben. Denn die Landesregierung gab gestern grünes Licht für den Bau von Umfahrungen. Rund 150 Millionen Euro werden investiert.

„Das ist das größte Straßenbauprojekt in der Geschichte des Landesstraßendienstes“, gab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestern nach der Sitzung der Landesregierung bekannt. In dieser war die Vergabe der Planungen für das Einreichprojekt beschlossen worden: „Und zwar einstimmig“, wie Mikl-Leitner betonte. Konkret geht es um eine Kette von Umfahrungen. Profitieren werden von der 19 Kilometer langen Straße die Ortschaften Götzendorf, Margarethen am Moos, Schwadorf, Fischamend, Klein-Neusiedl und Enzersdorf an der Fischa.

„Wir werden 150 Millionen Euro in diese Umfahrungen investieren. Damit werden 6500 Bewohner dieser Region vom Durchzugsverkehr entlastet und können sich über mehr Lebensqualität freuen“, rechnete die Landeschefin mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden vor. „Es handelt sich um eine zweispurige, 8,5 Meter breite Straße, die künftig B 260 benannt werden wird“, erläuterte Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko die Details. Die Planung sowie die Einreichung für die Umweltverträglichkeitsprüfung sollen bis 2022 abgeschlossen sein.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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