15.11.2019 10:00 |

Christkindlmärkte

Die schönsten Plätze im Advent

Der Advent steht vor der Tür. Und damit auch der Start unzähliger Christkindlmärkte. Die „Krone“ durchstöberte deren Vielfalt.

Dass die Tourismus-Vermarkter Salzburg zum „Adventland“ erklären, kommt nicht von ungefähr. Denn die Bandbreite der Christkindlmärkte ist sagenhaft. Mit rund einer Million Besucher ist der Salzburger Christkindlmarkt wahrlich der bekannteste im Land (geöffnet von 21. November bis 26. Dezember). Der Trubel ist jedoch nicht jedermanns Sache, weshalb immer mehr Ruhesuchende auf kleinere Adventmärkte ausweichen.

Der älteste aller derzeit im Bundesland Salzburg bestehenden ist in St. Leonhard zu finden. Der sympathische Markt – eine Initiative des St. Leonharder Pfarrers Franz Nikolasch, wurde ein Jahr vor dem Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz gegründet. Die Erlöse gehen seit Beginn an die Lebenshilfe.

Aber auch andere Bezirke sind für Überraschungen gut - von Fackelwanderungen über Wildspezialitäten bis zur Gondelfahrt. Heute, Freitag, startet einer der ersten Weihnachtsmärkte im Land im historischen Ambiente der alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel.

Advent in vier Dörfern

Es duftet nach Engerlpunsch, gebrannten Mandeln und frischen Pofesen: In Faistenau, Hof, Koppl und Ebenau wird die Weihnachtszeit ruhig und vornehmlich kulinarisch zelebriert - ohne Verzicht auf traditionelle Handwerksausstellungen. „Advent der Dörfer“ nennt sich das Gemeinschaftsprojekt. Zu den vier Märkten in der Fuschlseeregion zählen der Advent im Ebenauer Brunnengarten, der Advent beim Guggenthaler Kircherl, der Advent unter der 1000-jährigen Linde in Faistenau sowie der Advent beim Jagdhof im Sheraton Fuschlsee. Vom Trubel distanzieren sich die Veranstalter. Vielmehr werden von 23. November bis 30. Dezember Traditionen gelebt.

Märchen in Hellbrunn

Rund um das Schloss Hellbrunn entsteht von 22. November bis zum Heiligen Abend ein Märchenwald aus 700 Nadelbäumen, allesamt verziert mit 10.000 roten Kugeln und Lichterketten. Der heurige 10 Meter hohe „Traum-Baum“ kommt aus dem Pinzgau. Und die 24 Fenster des ehemaligen Lustschlosses der Erzbischöfe verwandeln sich zum überdimensionalen Adventskalender. Doch der Hellbrunner Adventzauber ist längst kein Geheimtipp mehr. Wasserspiele, Weihnachtsengel, Kunsthandwerk, ein Krampus zum Anfassen sowie Bläser und Sänger locken jährlich Tausende Besucher aus aller Welt. Deshalb ist es ratsam, an den Wochenenden mit den Öffis anzureisen. Der Zoo direkt nebenan öffnet übrigens immer Montag bis Donnerstag kostenlos die Tore für die Adventmarkt-Schwärmer.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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