11.11.2019 12:00 |

Vorfall in Apple Store

Intimes Foto von Kundin verschickt: Gefeuert!

Weil er ein intimes Foto vom iPhone einer Kundin auf sein eigenes Smartphone geschickt hat, ist ein Mitarbeiter eines Apple Stores in Kalifornien gefeuert worden. Er habe die strikten Datenschutzrichtlinien des Unternehmens verletzt, begründete Apple den Schritt.

Gloria Fuentes hatte ihr iPhone wegen eines defekten Displays in den Apple Store in Bakersfield, Kalifornien, gebracht, wie sie auf Facebook schildert. Zu Hause bemerkte sie, dass von ihrem Smartphone an eine ihr unbekannte Nummer eine MMS geschickt worden. Angehängt gewesen sei eines ihrer „extrem persönlichen Fotos“, das sie bereits vor einem Jahr für ihren Freund gemacht habe. Der Apple-Mitarbeiter, so Fuentes Schlussfolgerung, habe ihre Fotos demnach eine ganze Weile lang durchforstet.

„Ich kann gar nicht sagen, wie angeekelt ich war und wie lange ich geweint habe, nachdem ich das gesehen habe“, so die Frau in ihrem Posting. Zurück im Store damit konfrontiert, gab der Mitarbeiter zu, dass es seine Telefonnummer sei; wie das Foto verschickt werde konnte, wisse er jedoch nicht.

Mitarbeiter gefeuert
Auf öffentlichen Druck hin äußerte sich schließlich auch Apple gegenüber der Website „Mashable“ zu dem Vorfall:
„Wir sind dankbar darüber, dass uns die Kundin mit dieser besorgniserregenden Situation vertraut gemacht hat. Apple hat unverzüglich interne Ermittlungen eingeleitet und festgestellt, dass der Mitarbeiter die strikten Datenschutzrichtlinien verletzt hat, die für alle Apple-Mitarbeiter gelten. Der Mitarbeiter arbeitet nicht länger für uns.“

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