11.10.2019 12:41 |

Konflikt bei Ferrari

Hamilton stichelt: Vettel nicht mehr Nummer 1

Auch im Vorfeld des Suzuka-Rennens (Sonntag, 7.10 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) war der Konflikt zwischen den beiden Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc ein großes Thema. „Die haben da drüben eine interessante Dynamik“, bemerkte Weltmeister Lewis Hamilton. Der Engländer kennt sich seit seinem stallinternen Duell mit Nico Rosberg mit solchen Dingen bestens aus und stichelte in Japan munter drauflos. „Seb war die Nummer eins. Jetzt ganz klar nicht mehr“, meinte der Brite unmissverständlich.

„Von der Energie und der Perspektive her versucht man, Charles nach oben zu bringen“, ist der bald sechsfache Formel-1-Weltmeister überzeugt. „Immer wenn zwei Alphatiere um Positionen kämpfen, birgt das innerhalb des Teams das Potenzial für eine Rivalität und Eskalation“, meinte auch der leiderfahrene Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

„Positive, konstruktive und ehrliche“ Gespräche
Managen muss das Neo-Teamchef Mattia Binotto. Der Italiener mit dem Wuschelkopf und der dickumrandeten Harry-Potter-Brille blieb aber auch in Japan gelassen. Er habe nach Sotschi „positive, konstruktive, ehrliche, faire und transparente“ Diskussionen mit seinen Piloten geführt.

Vettel und Leclerc bezeugen diese Gespräche mit ihrem Boss. Die Aussagen des 32-jährigen Deutschen und seines elf Jahre jüngeren Herausforderers aus Monaco legen jedoch nahe, dass es jeweils separate Sitzungen gab. Aber keine Dreierrunde.

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