04.10.2019 07:30 |

PSVBG legt in Rif los

„Bin vorm ersten Heimspiel schon recht aufgeregt“

Die Tirolerin Patricia Maros greift am Samstag in Rif erstmals für die Sernow-Truppe in der Volley League an. Nach dem 0:3 bei Sokol/Post geht es mit UVC Graz gegen den nächsten dicken Brocken. Cassie Laramee wurde mittlerweile auch verpflichtet. Der zweite kanadische Neuzugang soll in spätestens zwei Wochen sein Debüt feiern.

Ein Pressegespräch der PSVBG-Volleys am Tag der Deutschen Einheit. Da wurden bei Heimo Meiche, laut Eigendefiniton „Zuspieler“ (fürs Wirtschaftliche zuständig) und „Hauptangreifer“ Uli Sernow (fürs Sportliche) Erinnerungen wach. Denn elf Monate vorm Einigungsvertrag 1990 war die Berliner Mauer gefallen, machte den Weg – neben den Spielern Stapelfeldt und Vetters – für Trainer Sernow in den Westen, nach Salzburg erst frei.

30 Jahre später blickt Salzburgs Mister Volleyball nach einem Sommer, in dem es ein plötzlich aufgetretenes Finanzloch zu stopfen galt, mit Langzeit-Mitstreiter Meiche wieder zuversichtlich in die Zukunft des Klubs. Den nun ein großen Andrang im Nachwuchs vor ein Übungsleitermanko stellt. Auch da so mancher Hilferuf an die Politik bislang auf taube Ohren stieß.

Faktum bleibt: Ein Budget von 180.000 Euro (minus 20.000 zum Vorjahr) steht. Die Volley-League-Mädels kriegen dank Work & Travel-Programm zu Shevkenek mit Laramee einen zweiten kanadischen Neuzugang.

Der einzige heimische fiebert schon dem Samstag in Rif (19.30) entgegen: „Vor meinem ersten Heimspiel bin ich schon aufgeregt“, erzählt Patricia Maros, die zur großen Sernow-Freude vom VC Tirol kam. „Ich wollte sportlich was Neues probieren“, erzählt die Kindergarten-Pädagogin, die seit vier Wochen im Kindergarten Griesgasse werkt, von Arbeit wie Team angetan ist. „Wir sind schon zusammengeschweißt“, ist die 19-Jährige auch sehr positiv eingestellt, „das erste Ziel, Play-off-Einzug, zu erreichen“.

Robert Groiss
Robert Groiss
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