18.09.2019 15:10 |

„Super Puma“

Knaus will mehr Waldbrände aus der Luft bekämpfen

Mehr Waldbrände aus der Luft bekämpfen, auch in der Nacht: Das ist das Ziel des Hubschrauberunternehmers Roy Knaus. Hintergrund ist die steigende Trockenheit und damit einhergehende Waldbrandgefahr in Salzburg und auch ganz Österreich. Umsetzen will Knaus sein Ziel mit neuen Super Puma-Hubschraubern.

Roy Knaus will expandieren. Der Hubschrauberunternehmer aus St. Johann im Pongau hat mittels Crowdfunding rund eine Million Euro für die Expansion gesammelt. Damit hat Knaus acht Helis vom Typ Super Puma gekauft. „Wir wollen die Hubschrauber um 800 Kilogramm leichter machen und auf unseren Standard aufrüsten“, sagt Knaus. Die umgebauten Helis sollen dann bei der Bekämpfung von Waldbränden zum Einsatz kommen.

„Wir haben bereits Anfragen aus Indonesien, Kanada, Australien und vielen anderen Ländern“, betont er. Der Pongauer will seine Hubschrauber an Kunden weitervermieten. Dort sollen sie helfen, Waldbrände schneller zu löschen. Die Trockenheit in den Wäldern wird nämlich zunehmend zum Problem. In Salzburg hat es diesen Sommer um 41 Prozent weniger geregnet als im langjährigen Durchschnitt. Ähnliche Situation in ganz Österreich: Laut Statistiken der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) gab es im ganzen Land 30 Prozent weniger Niederschlag.

Mehr Nachteinsätze zur Waldbrandbekämpfung
Diese neuen Hubschrauber sollen mit speziellen Tanks aus Australien ausgestattet werden. Der Vorteil liege laut Knaus darin, dass diese innenliegenden Tanks nicht abmontiert werden müssen, wenn man Feuerwehrleute zu einem Waldbrand transportieren möchte. Außerdem will der Pongauer Unternehmer mithilfe der neuen Hubschrauber der einzige in ganz Österreich sein, der auch in der Nacht Löscheinsätze durchführen kann.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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