Am Ende war alles gut, sang die rund 20-köpfige österreichische Fangruppe in Espoo mit den Spielern „I am from Austria“. Feierte das 3:2 gegen Finnland, das uns in der obersten Davis-Cup-Liga hält. Doch der Weg dorthin war viel härter und steiniger als erwartet.
Das Doppel Jürgen Melzer/Oliver Marach siegte souverän, „servierte“ damit Thiem den Matchball. Doch „Domi“ fand gegen Emil Ruusuvuori (Nummer 163 der Welt) nicht ins Spiel, verlor in zwei Sätzen. Damit lag’s an Dennis Novak! Der nach zwei Tagen krank im Bett gegen Harri Heliovaara ins Match um Alles oder Nichts ging.
„Unglaubliches Gefühl“
In dem er nach verlorenem ersten Satz das Ruder herumriss, im Tiebreak des dritten Satzes 7:5 gewann! „Dass mir der entscheidende Punkt gelungen ist, ist ein unglaubliches Gefühl. Das war für Domi und das ganze Team“, jubelte Novak, der im Davis-Cup sechs von neun Spielen gewann. „Ich bin ein Mannschaftstyp.“
Kapitän Stefan Koubek: „Finnland hat es uns echt schwer gemacht, aber wir haben als Team super zusammengehalten.“ Anfang März spielt Österreich jetzt in der Quali um das lukrative Finalturnier in Madrid. Die Auslosung erfolgt im November.
Alex Hofstetter, Kronen Zeitung
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