28.08.2019 13:54 |

Nach Beschwerden

Verhaltenskodex für E-Scooter-Lenker in Linz

Nach anhaltenden Beschwerden über E-Scooter in der Innenstadt hat sich die Stadt Linz mit den Betreibern auf einen Verhaltenskodex geeinigt. Dieser umfasst elf Punkte und soll unter anderem die Verkehrssicherheit erhöhen.

Seit März können in Linz E-Scooter ausgeliehen werden. Die Zahl der Anbieter schnellte auf sechs in die Höhe, bis zu 800 elektrische Roller standen zur Verfügung. Auch wenn sich die Zahl der Verleiher inzwischen auf drei halbiert hat, reißt die Reihe von Beschwerden nicht ab. Vor allem die geparkten Scooter stellen ein Hindernis auf Geh- oder Radwegen dar. Aber auch Unfälle häuften sich.

Maßnahmenkatalog
Vizebürgermieter Markus Hein sowie Vertreter des Stadtpolizeikommandos Linz und der Betreiberfirmen stellten am Mittwoch daher nun einen Maßnahmenkatalog vor, der Abhilfe schaffen soll. Die elf Punkte sehen unter anderem vor, dass die Scooter in sensiblen Bereichen der Stadt, etwa Fußgängerzonen und Parks, auf zehn km/h gedrosselt werden, in den übrigen Bereichen kann bis auf maximal 20 km/h beschleunigt werden.

Zudem sollen Parkplätze sowie Parkverbotszonen deutlich in der App sichtbar gemacht werden. So haben die Betreiber darauf zu achten, dass ihre Roller nicht mehr in Radständern, in Wartehäusern von Haltestellen oder auf schmalen Gehwegen (Breite unter 2,50 Meter) geparkt werden.

Fahrverbot bei Zuwiderhandlung
Bei wiederholter Missachtung sollen Fahrer von den Betreiberfirmen vom Gebrauch ausgeschlossen werden. Daneben soll die Stadt Linz vierteljährlich Nutzungsdaten von den Betreibern bekommen und die Elektroroller müssen regelmäßig von Fachpersonal gewartet werden und der Straßenverkehrsordnung entsprechen.

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