Brügge im Hinterkopf

Rapid für LASK nur eine „gute Vorbereitung“

Obwohl am Mittwoch das „15,25-Millionen-Endspiel“ in Brügge wartet, kündigt LASK-Trainer Valerien Ismael für den heutigen Bundesliga-Schlager bei Rapid eine kleinere Rotation als zuletzt in der Liga an. Goalie Alex Schlager meint frech: „Rapid wird eine gute Vorbereitung auf Brügge.“

Wie viele Spieler kann man gegen Rapid im Vergleich zur Champions-League-Quali rotieren?, hatte die „Krone“ vorm heutigen Schlager Valérien Ismaël gefragt und präzisiert: „Wieder acht wie letzte Woche gegen Tirol?“ „Man kann alles“, lächelte der LASK-Trainer, um zu sagen: „Acht wären gegen Rapid aber ungesund!“

„Wir werden diesmal weniger rotieren“, weiß auch Klub-Vize Werner. Obwohl’s am Mittwoch in Brügge um 15,25 Millionen geht, wenn in der vierten Englischen Woche in Folge das Hinspiel-0:1 im Quali-Play-off umgedreht werden soll. Im Gegensatz zur Vorwoche liegen diesmal jedoch vier und nicht drei Tage zwischen Liga und Europacup.

8. Spiel binnen 27 Tagen
Ändert nichts daran, dass auf Rapid heute erst das fünfte Spiel binnen 29 Tagen wartet. Auf den LASK jedoch schon das achte binnen 27! „Viel spielen macht aber Spaß, ist mir lieber als trainieren“, sagt Torhüter Alex Schlager, der Dienstag gegen Brügge eine Weltklasse-Leistung geboten hatte - und auf den auch heute viel Arbeit zukommen wird.

Schlager frech
„Cool“, grinst der 23-Jährife und meint frech: „Rapid wird eine gute Vorbereitung auf Brügge!“ Begründung: „Das Spiel wird sicher intensiv. Aber wir müssen versuchen, Rapid unser Spiel aufzuzwingen, dann haben wir sicher gute Chancen!“

Trotz Rotation? „Klar“, sagt auch Jürgen Werner, obwohl er auch betont: „Zwischen zwei Champions-League-Spielen wird es in Wien natürlich ein hartes Stück Arbeit!“ „Aber auch wenn wir rotieren, wird es für Rapid sehr, sehr schwer“, glaubt der erst diese Woche von den Wienern zum LASK gewechselte Marvin Potzmann, der weiß: „Die große Stärke des LASK ist, dass jeder Spieler genau weiß, was er zu tun hat!“ Was man auch als kleinen Seitenhieb auf Rapid-Trainer Didi Kühbauer interpretieren könnte.

Georg Leblhuber, Kronen Zeitung

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