18.08.2019 14:04 |

Orden legte Grundstein

Schwarzach: Schon vor 175 Jahren Hilfe für Arme

175 Jahre – ein Quantensprung in der medizinischen Welt: In Schwarzach wurde einst in einem kleinen Missionshaus der Grundstein gelegt. Die Armen innergebirg zu betreuen, war Auftrag der Schwestern. So viele Jahre später ist die Klinik das zweitgrößte Spital in Salzburg – mit 500 Betten und 1500 Mitarbeitern.

Man kennt in der Region noch die Geschichten von früher, von den riesigen Schlafsälen und den bemühten Schwestern mit ihren breiten Flügelhauben

1866 übergab Gründer Fürsterzbischof Friedrich von Schwarzenberg den ganzen Besitz an die Barmherzigen Schwestern. Die medizinische Betreuung übernahmen Ärzte aus der Region. Erst 1906 bekam das Spital einen eigenen Mediziner.

175 Jahre später sind immer noch sieben Ordensschwestern im Haus, wo seit 1928 Öffentlichkeitsrecht gilt. Schwester Katharina, Geschäftsführerin: „Es gibt immer wieder schwierige Situationen, die neben ärztlicher Kunst andere Antworten erfordern – deshalb ist uns das seelsorgerische Angebot besonders wichtig.“

In der langen Spitals-Chronik sind einige Daten fett markiert: Der Großbrand 1981, der weite Teile zerstörte. Und die vielen Schritte im kontinuierlichen Ausbau: Die Zentrale Notaufnahme oder das Kinder- und Jugendspital sind Aushängeschilder. Schwarzach wird jetzt auch Außenstelle für die akademische Ausbildung in der Pflege. Die Klinik ist wichtiger Arbeitgeber, wie Bürgermeister Andreas Haitzer betont.

Am Dienstag, exakt 175 Jahre nach Gründung, gibt es einen Festakt.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter