Die Verbannung der einst traditionellen Grid-Girls aus der Startaufstellung findet auch in der heurigen Saison nur wenig Zustimmung. Am Red Bull Ring waren jahrelang auch die sogenannten „Formula Unas“ im Steirer-Dirndl im Mittelpunkt der Motorsport-Welt gestanden.
Dass die Damen jetzt nicht mehr ganz nah ans PS-Geschehen herandürfen, versteht Andreas Gabalier gar nicht. „Die hübschen Mädels gehören ganz einfach zum Motorsport. Ihnen hat es ja auch immer riesigen Spaß gemacht“, argumentiert der Volks-Rock‘n‘Roller, der heute einfliegt, wie immer volksnah. „Wir müssen ja nicht jeden Blödsinn aus Amerika übernehmen.“
Die Verbannung erfolgte vor der Saison 2018. Die Formel 1-Bosse wollten so das Image der Motorsport-Königsklasse aufpolieren, ihr einen familienfreundlicheren Anstrich verpassen. Außerdem seien Grid-Girls nicht mehr zeitgemäß, hieß es in der Begründung. Seit damals gibt es Proteste - nicht nur von Gabalier …
Thomas Bauer, Kronen Zeitung
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