22.05.2019 16:11 |

Testphase läuft weiter

Kickls Polizeipferde dürfen vorerst bleiben

Herbert Kickl (FPÖ) ist als Innenminister abgetreten, aber seine Pferde bleiben. Laut dem Innenressort wird Kickls Lieblingsprojekt, die berittene Polizei, fortgesetzt - zumindest bis die neue, gewählte Regierung ihr Amt antritt. Auch die polizeilichen Wachkatzen „Cop-Cat“ und „Mieze-Leutnant“ dürften ihren Job behalten.

Die Verantwortung über die berittene Polizei liegt weiterhin bei Bernhard Treibenreif, Direktor der Sondereinheit Einsatzkommando Cobra. Das Oberkommando im Innenministerium wird aber künftig der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofs, Eckart Ratz, haben - zumindest während der Zeit der Übergangsregierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Der von Kickl einst eingesetzte und umstrittene einstige Generalsekretär im Innenministerium, Peter Goldgruber, sagte am Montag bereits gegenüber der APA, dass die berittene Polizei „ein sehr gutes Einsatzmittel“ sei. Auch glaube er, dass Österreich damit „gute Erfahrungen machen könnte“.

Veterinärmedizinische Vorfälle und lahmendes Pferd
Zuletzt ergab eine parlamentarische Anfragebeantwortung von Justizminister Josef Moser (ÖVP) an die SPÖ, dass es zwischen Juni 2018 und März 2019 zu insgesamt 16 veterinärmedizinischen Vorfällen inklusive nachfolgender Trainingsunterbrechung bei den Pferden gekommen war. Darunter fielen unter anderem Rückenprobleme, temporäre deutliche Gewichtsabnahme, lockere Kniebänder, ein Hufabszess oder auch eine Sehnenentzündung. Die Tierarztrechnung und Medikation belief sich auf knapp 5000 Euro. Tierärztlich betreut wird auch ein lahmendes Pferd, das ein Geschenk des ungarischen Premiers Viktor Orban war.

Gesundheitliche Probleme gab es auch beim zweibeinigen Personal: 44 Krankenstände der Reiterinnen und Reiter nach Dienstunfällen oder Krankheit gab es bis zum 31. März. Von den insgesamt 239 Krankenstandstagen waren 77 auf Dienstunfälle zurückzuführen.

 krone.at
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