21.05.2019 11:19 |

Nach Polit-Wirbel

Heißt es nun für Kickls Polizeipferde „absatteln“?

Eine berittene Polizeieinheit - DAS Prestigeprojekt von Noch-Innnenminister Herbert Kickl (FPÖ). Doch es rumort bereits heftig hinter den Toren der Reitanlage der Theresianischen Militärakademie (MilAk) in Wiener Neustadt. Und das nicht erst, seit Kickl vor der Ablöse steht, wie krone.at aus Insiderkreisen erfuhr. Muss der Innenminister seinen Posten räumen, und alle Zeichen stehen dafür, dann könnte das Projekt bald der Vergangenheit angehören. Doch was passiert dann mit den Pferden? Tierschützer haben bereits angeboten, die vierbeinigen Beamten aufzunehmen. Aber auch ein Verkauf der Tiere steht im Raum, sollte tatsächlich das Aus für die Reiterstaffel kommen.

Innenminister Kickl steht vor der Ablöse - und das könnte auch das Aus für eines der Lieblingsprojekte des Ministers bedeuten. Denn ob die berittene Polizeistaffel auch von anderer politischer Seite derartige Sympathien und somit Geldmittel erhält, ist fraglich. Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe sorgt sich nun angesichts der Regierungskrise um die österreichischen Polizeipferde und bietet an, die Tiere auf ihrem Hof in Lochen im Innviertel aufzunehmen.

Tierschützer befürchten Schlachtung der Pferde
Man befürchte nämlich, dass die Pferde nun „nach Ungarn oder in die anderen Herkunftsländer zurückgebracht werden“, wo man erfahrungsgemäß Angst haben müsse, dass sie umgebracht werden. Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler wies in einer Aussendung am Dienstag darauf hin, dass bei den ungarischen Pferden Lahmheit reklamiert worden sei und sich dadurch deren Überlebenschancen noch weiter verringern könnten. In Lochen wären die Pferde dienstfrei gestellt, könnten „ihr restliches Leben genießen“ und würden „liebevoll betreut“, so Stadler.

Insgesamt 10 Polizeipferde hatten im Oktober 2018 ihre Ausbildung an der MilAk begonnen, 16 Angehörige der Exekutive schafften die Aufnahme in die Reiterstaffel. Eigentlich hätten die berittenen Polizisten bereits ab Mai 2019 auf Streife gehen sollen. Doch nach der anfänglich vom Innenministerium ordentlich beworbenen Euphorie wurde es ruhig um die Polizeipferde. Negativen Schlagzeilen wie einem Unfall bei einem Fototermin mit einer verletzten Beamtin, den Bedenken von Tierschützern oder der Lahmheit der ungarischen, geschenkten Pferde wurde mit der Suche nach einer neuen „Polizeikatze“ entgegengesteuert. Der „Mieze-Leutnant“ soll den Pferdestall von Mäusen befreien und wurde Anfang Mai von Schlagersängerin Gina überreicht.

 krone.at
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