So, 26. Mai 2019
25.04.2019 16:28

WHO-Empfehlung:

Höchstens eine Stunde Handy für Kinder unter fünf!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt schon bei kleinen Kindern, entscheidende Weichen im Kampf gegen späteres Übergewicht zu stellen. So sollten sich Ein- bis Zweijährige mindestens drei Stunden am Tag bewegen, höchstens eine Stunde im Kinderwagen oder Stühlen sitzen und möglichst wenig Zeit vor Bildschirmen verbringen.

Kleinkinder, die weniger als ein Jahr alt sind, sollten gar nicht vor einem Bildschirm sein, zitiert „CNET“ die WHO-Empfehlungen. Unter Zweijährige sollten laut WHO möglichst wenig, höchstens aber eine Stunde am Tag vor Bildschirmen und zum Ausgleich zumindest drei Stunden physisch aktiv sein. Für Kinder unter fünf Jahren empfiehlt die Organisation eine maximale tägliche Bildschirmnutzung von einer Stunde. Ansonsten drohen laut WHO nicht nur Übergewicht, sondern auch Schlafstörungen.

Wie die Gesundheitsorganisation weiter betont, sind im Alter von drei bis vier Jahren auch zehn bis 13 Stunden guter Schlaf ganz wichtig für die physische und psychische Entwicklung. „Kurzer Schlaf wird mit Übergewicht und Fettleibigkeit in der Kindheit und Jugend sowie mit psychischen Problemen als Jugendlicher in Verbindung gebracht“, heißt es in dem in Genf vorgelegten Bericht.

Wer viel sitzt, wird leichter krank
In Staaten wie den USA, Australien, Kanada und Neuseeland gebe es bereits amtliche Ratschläge, die Verweildauer von kleinen Kindern vor Bildschirmen zu begrenzen, so die WHO. Wer sitze - sei es im Auto, am Tisch oder vor dem Bildschirm eines Fernsehers oder Computers - laufe leichter Gefahr, krank zu werden. „Entscheidend in diesem Alter ist das interaktive Spielen mit der Betreuungsperson“, sagte eine WHO-Expertin.

Frühere Schätzungen weisen laut WHO darauf hin, dass fünf Millionen Menschen jedes Jahr weltweit sterben, weil sie sich nicht genügend bewegten. Bekannt sei, dass 23 Prozent der Erwachsenen und 80 Prozent der Jugendlichen zu wenig körperlich aktiv seien. Für Kleinkinder gebe es aber keine vergleichbaren Daten. Die nun vorliegenden Empfehlungen sollten eine Lücke schließen, da es bisher für unter Fünfjährige keine Aktivitäts-Richtlinien gebe.

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